Politprominenz im Rheintal - die 1 : 12-Initiative wurde in Oberriet rege diskutiert
20. November 2013
Erschienen in: Rheintaler Bote

http://rb.zehnder.ch/eweb/rb/2013/11/20/rb/1/24097/

Politprominenz im Rheintal

OBERRIET 1:12-Initiative wurde in der Rheintaler Arena rege diskutiert

Am Montagabend fand in Oberriet die Podiumsdiskussion bezüglich der Abstimmung über die 1:12- Initiative statt.

Es ist wichtig, dass sich StimmbürgerInnen eine Meinung aus erster Hand bilden können. Eine solche macht man sich, wenn die Begründungen für das Pro und das Kontra auf den Tisch kommen. Darum trat am Montag das rhetorische Naturtalent aus dem Aargau, SP-Nationalrat Cédric Wermuth, in Oberriet an.

Er gilt als «Vater» der 1:12-Initiative. Ihm stand der Schaffhauser Ständerat Thomas Minder gegenüber. Das ist der Mann, welcher mit der «Minder-Initiative» der schamlosen Abzockerei in diesem Land fast im Alleingang den Garaus gemacht hat. Der Schaffhauser Unternehmer ist gerade deswegen ein klarer Gegner der 1:12-Initiative der Jungsozialisten.

Wie er der Oberrieter Nationalrat Roland Rino Büchel hat sich auch Unternehmer Hans Hess dezidiert gegen unnötige Eingriffe des Staates eingesetzt. Der ehemalige CEO der Leica führt eine grosse Firma, ist im Verwaltungsrat mehrerer Unternehmungen sowie Vizepräsident der Economiesuisse und Präsident von Swissmem.

Eine Frau, die es ganz anders sieht als Minder, Hess und Büchel, ist die St. Galler SP-Nationalrätin Dr. Claudia Friedl. Auch Markus Wirrer, ein erfolgreicher IT-Unternehmer, ist ein Befürworter der Initiative. Beide vertraten ihren Standpunkt am Montagabend in Oberriet mit Charme und Vehemenz. Die Oberrieter Politarena wurde von Jürg Ackermann, einem Kenner der Schweizer Politik, kompetent geleitet.

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