EURO 2008 - immer schön freundlich
Januar 2008
Erschienen in: St. Galler Tagblatt (Haupt- und Regionalausgaben), Rheintalische Volkszeitung

von Roland Rino Büchel

Einmal mehr werden massiv Steuergelder ausgegeben. 12.5 Millionen Franken, wegen der Euro 2008. Man will 50'000 „perfekte“ Gastgeber formen. Ob das notwendig ist oder nicht, sei dahingestellt. Und lassen wir auch beiseite, ob die Übung in der vorgeschlagenen Art etwas bringt oder nicht. Was aber sicher hirnlos ist – das Ganze gross in die Welt hinauszuposaunen!

Will die offizielle Schweiz jedem Hinterletzten einimpfen, dass unsere Leute an der Grenze, das Servicepersonal in den Hotels und Restaurants wie auch unsere Kondukteure auf den Zügen und die Leute an den Bahnschaltern masslos unfreundlich seien?

Wegen dieser Fakten und offenbaren Unklarheiten stelle ich mir eine Frage: Was hat der „Delegierte des Bundesrats für die Euro 2008“, Benedikt Weibel, während der letzten mehr als 30 Jahre mit seinem Personal angestellt? Da war er nämlich ein „hohes Tier“ bei den SBB, von 1993 bis 2006 sogar CEO, also der oberste operative Boss.

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