Das europäische Asylchaos und seine Auswirkungen im Rheintal
9. Oktober 2015
Erschienen in: Der Rheintaler

Das europäische Asylchaos und seine Auswirkungen im Rheintal

Der Schutz der EU-Aussengrenzen ist zusammengebrochen. Dies hat zu einer Invasion von hunderttausenden Leuten geführt. Das Problem wird sich in den nächsten Monaten massiv verschärfen. Unser Rheintal wird als östliche Grenzregion überdurchschnittlich stark betroffen sein.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel tat vor wenigen Wochen so, als ob in ihrem Land jedermann willkommen wäre. Darum hat Europa innert dreier Wochen eine Massenzuwanderung von 230‘000 Personen erlebt.

In deutschen Unterkünften geht es schon drunter und drüber. Frauen und Kinder werden als Freiwild betrachtet. Syrer gehen auf Afghanen los. Kosovaren fallen über Pakistani her. Afghanen verprügeln Albaner. Syrische Muslime attackieren Christen aus ihrem Herkunftsland. Zurück bleiben Dutzende teils Schwerverletzte.

Verteilung auf alle EU-Staaten?
Unsere Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga tut so, als ob eine von der EU befohlene Verteilung funktionieren könnte. Dabei klammert sie aus, dass die innereuropäischen Grenzen seit Jahren nach allen Seiten hin frei passierbar sind. Glaubt sie allen Ernstes, dass Wirtschaftsmigranten, welche das „Paradies“ in Deutschland, Schweden oder der Schweiz suchen, sich für ewig nach Rumänien oder Bulgarien verfrachten lassen?

Sommaruga und Brüssel können ihre naiven Verteilmodelle vergessen. Einwanderer, die viel Geld an Schlepper bezahlt haben, werden nicht für längere Zeit im Osten Europas bleiben. Dort sind sie nicht willkommen; dort stossen sie nicht selten auf den blanken Hass der Einheimischen.

Wohin also mit den mehr als 10‘000 Einwanderern, welche die EU-Aussengrenze täglich fast unkontrolliert überschreiten? „Paradiese“ wie die Schweiz werden bald schon riesige Massen an Menschen zu übernehmen haben. Man muss nicht Kaffeesatz lesen können, um dies vorauszusehen.

Was heisst das für das Rheintal?
Hunderte Personen sind in den kürzester Zeit allein in Buchs angekommen und ins Empfangs- und Verfahrenszentrum Altstätten gebracht worden. Dort wird die Lage zunehmend chaotischer. Hat der unaufhörliche Migrationsstrom schon Auswirkungen auf das tägliche Leben der Menschen im Rheintal? Ja.

Liechtensteiner Firmen konnten ihre Aufträge nicht termingerecht ausführen, weil ihre Schweizer Mitarbeiter für den Zivilschutz eingezogen wurden, um Unterkünfte für Migranten vorzubereiten. In Deutschland ist man schon „weiter“. Dort werden private Gewerbeliegenschaften von staatlicher Seite her beschlagnahmt.

Bei uns sind wir nicht mehr fern davon. Was widerfuhr einem ehemaligen Gastwirt in Lienz? Der Mann wurde von Asylfunktionären als Rassist hingestellt. Sein „Vergehen“? Er hatte sich während des überfallartigen Besuchs der Asylbürokraten nicht subito bereit erklärt, seine privaten Räume für Asylsuchende zur Verfügung zu stellen.

 
Roland Rino Büchel, Nationalrat SVP, Oberriet
 
Als Folge davon wurde einen Tag später (10. 10. 2015) der folgende Leserbrief abgedruckt:
 

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