Ecopop-Initiant verpasst Einsprachefrist
10. August 2014
Erschienen in: SonntagsBlick

Ecopop-Geschäftsführer Andreas Thommen (48) erleidet eine weitere Niederlage im Streit um die Bezeichnung "Birkenstock-Rassist".

Diesen Ausdruck hatte SVP-Nationalrat Roland Büchel für  die Ecopop-Initianten verwendet. Darau erstattete Thommen Strafanzeige. Nachdem die Staatsanwaltschaft Thommens Ansinnen abgewiesen hatte (SonntagsBlick berichtete), kündigte dieser an, er wolle die Verfügung anfechten. "Ich kann das so nicht hinnehmen", so Thommen.

Dumm nur, dass er die Frist für eine Einsprache verpasst hat. Die Verfügung der Staatsanwaltschaft wurde am 15. Juli verschickt, Einsprachefrist war zehn Tage.

Büchel sagt, die Ecopop-Initianten hätten sich mit der Klage selbst geschadet. "Hätte Thommen nicht geklagt, wäre die Sache rasch vorbei gewesen. Nun wird Ecopop ständig mit dem Begrinff in Verbindung gebracht."

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