PEP-Status für hohe Sportfunktionäre - Büchel fordert im Nationalrat eine intelligente Lösung
15. Juni 2014
Erschienen in: St. Galler Tagblatt, Rheintaler, Thurgauer Zeitung, Appenzeller Zeitung, und div. Tagblatt-Kopfblätter

www.tagblatt.ch/aktuell/schweiz/tb-in/Bundesrat-will-die-Geldwaescherei-besser-bekaempfen;art120101,3843745

Der Nationalrat entscheidet am Mittwoch als Zweitrat über die Umsetzung der Empfehlungen der internationalen Arbeitsgruppe zur Bekämpfung der Geldwäscherei. Die Schweiz ist Gründungsmitglied. Diverse Elemente der Vorlage sind heiss umstritten. Unter anderem geht es um eine Limite für Barzahlungen von 100 000 Franken.

Umstritten ist ebenso, wer als politisch exponierte Person (PEP) gelten soll. Der Ständerat will auch hohe Funktionäre von Sportverbänden als PEP einstufen. Dies geht selbst dem Fifa-Kritiker und Nationalrat Roland Rino Büchel (SVP/SG) zu weit. Sogar Angestellte in Sport-Kleinstverbänden wären davon betroffen. Deshalb reicht er am Mittwoch einen Einzelantrag ein, der den PEP-Status auf  Entscheidungsträger in Grossverbänden beschränkt.

(tga)

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