Bank schmeisst Botschafter raus - kein Einzelfall, sondern für Auslandschweizer ein gewohntes Szenario sagt Büchel
30. März 2014
Erschienen in: SonntagsBlick

 
Hier ein Ausschnitt aus dem Bericht im SonntagsBlick:

Dicke Post für den neuen Schweizer Botschafter
in Ghana. Weil er nach Afrika geht,
schmeisst ihn seine kleine Zürcher Bank raus.

Besorgt ist Nationalrat Roland
Büchel (48, SVP/SG). Er ist im
Vorstand der Auslandschweizerorganisation
(ASO) mit 732 000
Mitgliedern. «Es ist störend und
völlig unverhältnismässig, wenn
Botschafter als sogenannte
PEPs behandelt werden»,ärgert
sich Büchel. Schweizer Diplomaten
seien ja keine Mitglieder des
Gaddafi-Clans und auch nicht mit
Typen wie dem nordkoreanischen
Präsidenten Kim Jong Un
verbandelt.
«Im Moment herrscht Paranoia,
und zwar bei der Bankenaufsicht,
bei zahlreichen kleinmütigen
Bankmanagern und
vielen Politikern», so Büchel
weiter. Solche prominenten
Rausschmisse bildeten nämlich
nur die Spitze des Eisbergs.
«Doch sie passen nahtlos in eine
lange Kette von überrissenen
Aktionen der letzten Monate.
Unsere Banken haben Tausende
<normale> Schweizer in die
Wüste geschickt.»

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