Nationalrat Roland Rino Büchel überzeugt beim Schweizer Verein in Vorarlberg
26. März 2014
Erschienen in: Rheintaler Bote

Nationalrat Büchel im „Ländle“

Der Schweizer Verein Vorarlberg hielt am Samstag seine 141. Hauptversammlung ab. Ehrengast im Dornbirner Kulturhaus war der Rheintaler Nationalrat Roland Rino Büchel aus Oberriet. Er erläuterte das Wesen der Direkten Demokratie, die vielfältige Schweizer Parteienlandschaft und machte seinen traditionellen Bericht aus der Session.
Die zahlreich erschienen Mitglieder des Schweizer Vereins Vorarlberg stellten im Anschluss an das Referat zahlreiche Fragen an den Vizepräsidenten der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats.
 
Der Rheintaler ist auch im Vorstand der Auslandschweizerorganisation ASO, welche 732‘000 Schweizer vertritt, die ausserhalb der Schweiz leben. Büchel die richtige Ansprechperson für die Besucher. „Es kommt selten vor, dass ich im Ausland so richtig breit Rheinteralisch reden kann – und dass mich erst noch alle verstehen“, spasste Büchel.

In Österreich leben genau 15‘208 Menschen mit einem eidgenössischem Pass. Der berühmteste „Austria-Schweizer“ ist wohl der Trainer der Fussballnationalmannschaft. In unserem östlichen Nachbarland nennt man ihn „Teamchef“. Der ehemalige Meistertrainer des FC St. Gallen, Marcel Koller, geniesst bei den Fussballfans wegen seiner seriösen Arbeit und der guten Resultate seiner Mannschaft eine hohe Anerkennung.

Schweizer "First Lady" kommt aus Vorarlberg

Während er sich wegen seiner Arbeit vor gut zwei Jahren in Wien niedergelassen hat, sind viele Mitglieder des Schweizer Vereins Vorarlberg vielfach seit Jahrzehnten, zum Teil seit Gene-rationen im „Ländle“ wohnhaft. Es gibt aber auch Österreicherinnen und Österreicher, die den umgekehrten Weg über den Rhein gewählt haben. Die bekannteste unter ihnen ist die aktuelle „First Lady“ der Schweiz, Friedrun Sabine Burkhalter. Die Gattin des schweizerischen Bundespräsidenten kommt aus dem kleinen Weiler Amerlügen (Gemeinde Frastanz). Ihren Gatten Didier Burkhalter hatte sie bei einem Englandaufenthalt vor 31 Jahren kennengelernt.

Grosses Interesse an Schweizer Politik

Büchel zeigte sich beeindruckt, wie genau die Mitglieder des Schweizer Vereins die eidgenössische Politik verfolgen. Er freute sich ganz besonders, dass bei den Teilnehmern ein derart grosses Interesse am Geschehen in unserem Land besteht. Vereinspräsident Albert Baumgartner machte sich schon im Verlauf des Abends konkrete Gedanken dazu, den Jahresausflug im kommenden Jahr ins Bundeshaus in Bern zu machen. Büchel versprach, sich persönlich um die Gruppe zu kümmern. Beides stiess bei den Mitgliedern auf ein positives Echo.

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