Ist der neue Fifa-Ethik-Kodex löchrig wie ein Emmentaler?
21. Juli 2012
Erschienen in: Radio Top

Gemäss dem heutigen Tagesanzeiger und Basler Zeitung online hat die Fifa mit ihrer neuen Ethik-Kommission die Welt getäuscht. Das Ergebnis dieser Recherchen wird genau zu beobachten sein.

Radio Top und andere Schweizer Regionalradios haben das Thema aufgenommen. Hier ein Beispiel (Beitrag auf Radio Top, zusammen mit dem Text auf der Webseite):

 

 

Weil sich das ISL-Bestechungsskandal der beiden ehemaligen FIFA-Funktionären João Havelange und Ricardo Teixeira zwischen den 80er-Jahren und dem Jahr 2001 ereignete, kann sie die neue Ethikkommission der FIFA nicht mehr bestrafen. (Das wird von Recherchen des Tagesanzeigers und der Basler Zeitung belegt).

bazonline.ch/sport/fussball/FifaSuender-koennen-unbestraft-davonkommen/story/15906908

Der St. Galler SVP-Nationalrat und FIFA-Kritiker Roland Rino Büchel fordert in Sachen "Korrupte Funktionäre" schon lange eine eingehende Untersuchung. Mit einer Motion (bereits aus dem Jahr 2010) hat er das Bundesamt für Sport auch dazu verpflichtet, bis Ende 2012 einen Bericht über die FIFA und ihr Vorgehen gegen die interne Korruption zu verfassen. 

Falls dieser Bericht der FIFA ein schlechtes Zeugnis ausstellen und sich herausstellen sollte, dass die Fifa weder fähig noch willens sei, die Probleme zu lösen, müsse die Schweiz unbedingt handeln. Das die klare Forderung des FIFA-Kritikers.

Eine mögliche Konsequenz könnte laut Büchel durchaus die Aufhebung der Steuerpriviilegien der FIFA sein.

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