Kein St. Galler Geld für "Foundation" von FCB-Präsidentin Gigi Oeri
8. Juni 2009
Erschienen in: St. Galler Tagblatt (Haupt- und Regionalausgaben)

Kein St. Galler Geld für Gigi Oeri
(
als Antwort auf einen „Tagblatt“-Bericht vom 4. Juni 2009; dieser kann unter "News" nachgelesen werden)

Der Artikel enthielt Richtiges, doch das Wichtige wurde nicht geschrieben.



Im Artikel wird korrekt wiedergegeben, dass der dafür zuständige Kantonsrat einen Beitrag für ein Forum im Rahmen eines Fussball-Juniorenturniers in Bad Ragaz gestrichen hat. Das Gremium hat mit 61 zu 44 Stimmen entschieden, die 120'000 Franken nicht auszuzahlen.

Was wurde im Zeitungsbericht nicht erwähnt?

Erstens, dass eine Auszahlung klar reglementswidrig wäre.

Zweitens, dass die vielen Franken nicht an eine St. Galler Organisation, sondern in eine "Foundation" im Fürstentum Liechtenstein geflossen wären.

Drittens, dass die Präsidentin jener Gesellschaft die Deutsch-Basler Milliardärin Gigi Oeri ist.

Viertens, dass das Geld dank dem Kantonsratsentscheid für eine sinnvolle Verwendung im Lotteriefonds bleibt.

Es gibt eine ganze Reihe weiterer Gründe, das Forum der Funktionäre im Fünfsternhotel nicht mit kantonalen Mitteln zu finanzieren. Doch nur schon die vier aufgeführten Punkte zeigen auf, dass die Mehrheit der Kantonsräte gut darauf achtet, wie die Gelder eingesetzt werden.

So wie ich haben die allermeisten der 61 "Ablehner" überhaupt nichts gegen Sportprojekte und den Sport. Ganz im Gegenteil.

Roland Rino Büchel, Kantonsrat SVP, Oberriet

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