Jasmin Hutter, Roland Rino Büchel: Ein starkes Zweierteam für Bern
11. November 2006
Erschienen in: Rheintalische Volkszeitung

Starkes Zweier-Team nominiertAls Sieger des Abends kann sich Roland Rino Büchel auch ohne Kampfwahl fühlen. «Die Vornomination hat mich sehr gefreut und diese Unterstützung der SVP Rheintal ist mir viel wert», so Büchel. Nun muss er im Januar nur noch das Vertrauen der kantonalen SVP besitzen – sie hält dann ihre Delegiertenversammlung ab und bestimmt die definitiven Kandidaten für die Nationalratswahlen – und schon geht der Wahlkampf los.

Der 41-Jährige möchte zu diesem Zeitpunkt nichts überstürzen und schon gar nicht eine Prognose abgeben. Dafür ruhig und sachlich seiner politischen Tätigkeit im Kantonsrat nachgehen. Dort einen guten Job zu machen, ist die beste Werbung für eine Nomination der kantonalen SVP, sodass er auch im Januar zu den Siegern gehört.

«Wenn ich das nicht schaffe, wäre ich schon sehr enttäuscht», umschreibt Büchel. Seine Kandidatur bezeichnet der Sportmanager als logischen Schritt, ein Aufstieg in der politischen Hierarchie.

«Ich bin bereit für diesen Schritt. Ich habe Freude an meiner Tätigkeit im Kantonsrat und werde diese bestimmt auch im Nationalrat haben», meint Büchel und umschreibt sein Ziel: «Unter die ersten drei kommen von jenen Kandidaten, welche sich erstmals der Wahl stellen.»

«Politik ist kein Kasperlitheater»

Zusammen mit Roland Rino Büchel hat Jasmin Hutter mit grossem Applaus, die beiden wurden auf diese Art und Weise in globo gewählt, ihrerseits das Vertrauen der Rheintaler SVPler erhalten. «Ich bin sehr gerne im Nationalrat, aber man muss einen breiten Rücken haben», so Hutter. Mit unverminderter Motivation und bereits gewohnt grossem Engagement möchte sie ihre Arbeit in Bern fortsetzen und viel bewegen.

Zum Beispiel ihr Kampf in Sachen Mutterschaftsgesetz, in welchem sie die Position jener Familien stärken möchte, welche keine Betreuung Dritter in Anspruch nehmen. Ihr ist es ein Dorn im Auge, dass jene, welche Verantwortung für den eigenen Nachwuchs übernehmen, noch bestraft werden. Mit folgenden Worten schliesst die Altstätterin ihr erstes Referat: «Politik ist kein Kasperlitheater. Denn mit Politik schaffen wird an unserer Zukunft. Auch in 30 Jahren soll es eine lebenswerte Schweiz geben.»

Nach der Nominationsversammlung informiert Jasmin Hutter die SVP-Mitglieder noch zum Abstimmungsthema «Ostmilliarde». Sie blickt dabei in die Zukunft und weist darauf hin, dass es mit dieser Milliarde nicht getan sei und die Schweiz weitere Zahlungen hinnehmen müsse. Das Milliardengeschenk sei für sie aus wirtschaftlicher Sicht nicht tragbar. Andere Länder (Polen, Tschechien, die baltischen Staaten) haben es ohne Geschenke geschafft, Wettbewertsvorteile zu erlangen – durch harte Arbeit. Wie die Schweiz auch, welche in der Wettbewerbsfähigkeit internationale Spitze repräsentiert. Hutter betont, dass die Schweiz, mit 130 Milliarden Franken Schulden bestückt, das schwer verdiente Geld für eine erfolgreiche Zukunft selber nötig habe, statt die EU und ihre neuen Länder zu finanzieren.

Bericht: Robert Kucera

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