Wahlk(r)ampf der Gegner
6. September 2007
Erschienen in: tagblattvote.ch - Wahlblog des Tagblatts

Ein "Blog" ist eine Art Forum. Da kann man über den Computer
mit anderen Leuten diskutieren. Das St.Galler Tagblatt hat zu
den Wahlen ein solches Diskussionsforum eingerichtet. Dort
tauschen Kandidaten und Interessierte ihre Meinungen aus.
Da spricht man deutsch und deutlich. Auch ich. Das liegt mir.


Hier ein konkretes Beispiel (als Antwort auf vorherige Einträge.) 

@Faktotum, H. & Co.

Rauh sind die Sitten.

Was waren Ihre Themen? Wild plakatieren und Anstand? – Gut, nehmen wir das einmal auf. Ich hatte am Montag und gestern Mittwoch in St. Gallen zu tun. Da habe ich ein paar Plakate gesehen: Kommen wir also zum Sichtbaren anstatt zum Vermuteten:

1. zum „Wild plakatieren“ (zur Kenntnis von FDP-Junior und SVP-Anprangerer H.):

Ich habe unerlaubte „wilde“ Plakate gesehen – jedoch nur von FDP-Kandidat Max R. Hungerbühler.

2. zum Anstand (zur Kenntnis von Anonymus „Faktotum“):

Ich habe auch Plakate von einem Kandidaten gesehen, der für einen zweiwöchigen Aushang aus dem eigenen Sack gut 2'500 Franken ausgegeben hat. Deswegen hängt sein Bild ganz offiziell und erlaubt an „APG“-Plakatstellen.

a) Der Schriftzug “Roland Rino Büchel in den Nationalrat“ und sein Portrait-Bild wurden komplett übermalt und durch irgendwelche kommunistische Parolen „ersetzt“. Zum Beispiel bei der Bushaltestelle „Theater“.

b) Andere Poster wurden – offenbar mit Hilfe einer vorbereiteten Schablone – mit einer schwarzen Figur besudelt. Und der Kandidat bekam einen Schnauz verpasst. Einen schmalen, wie man ihn vom grossen Komiker Charly Chaplin her kennt. Das „Werk“ ist zum Beispiel bei der Bushaltestelle „Spital“ oder an der Speicherstrasse zu bewundern.

Beim schwarzen Gesudel komme ich nicht draus. Offenbar stammen die „Künstler“ aus der Kategorie „komplett talentfrei“.

3. zum Fazit

Ich nehme zur Kenntnis, dass die Gegner meinen Argumenten vor allem Besudeleien entgegenzuhalten haben. Ich bin enttäuscht, dass es den Passanten an der Zivilcourage fehlt, die Sprayer und Pinsler von ihrem Tun abzuhalten. Und ich frage mich, wo sich die Stadtpolizei versteckt, wenn diese (offenbar organisierten) Sudeleien angebracht werden.

Zum Schluss eine Bitte an die künstlerisch mässig begabten Dummköpfe: Macht weiter so. Zeigt allen, dass Ihr nur mit Schmierereien dagegenhalten könnt.

Jede/r Betrachter wird sich selbst ausmalen können, warum dies so ist.

Schmierereien werden mich nicht davon abhalten, mit Herz und Hirn zu kämpfen. Für die Schweiz. Für die Sache. Für Sie.

Roland Rino Büchel (Kantonsrat SVP und Nationalratskandidat)

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