Kontakt:

Roland Rino Büchel
Rheinstrasse 4
CH-9463 Oberriet SG

Tel. 071 761 15 33
FAX 071 761 33 20
Mobile 079 301 66 58
E-Mail info(at)rolandbuechel.ch
   
Postkonto
Wahlkampf
85-782885-7

Portraitbilder für die Medien

Ihre Frage, Ihr Kommentar, Ihre Kritik:

 
Name:
E-Mail:
(Pflichtfeld; wird nicht veröffentlicht)
Eintrag:
 
Übertragen Sie das Wort in das Eingabefeld:
Schreiben Sie diesen Text in die Box nebenan!  
Andreas - 13.04.2010 09.48

Sehr geehrter Herr Büchel

Ich durfte/musste mir Ihren Beitrag im "Leader" des Monats März zu Gemüte ziehen. Darin ziehen Sie über einen doch recht grossen Teil der Studentenschaft unseres Landes her, nämlich über all jene, die keine wie sie sagen "produktive" Studienrichtung einschlagen.
Ich stimme mit Ihnen überein, dass zu viele Studierende einem Land nichts bringen, dass also eine ausgewogene Mischung zwischen Akademikern und "Praktikern" durchaus der beste und erfogsversprechendste Weg ist. Trotzdem darf eine Diffamierung aller Phil. I -Absolventen nicht so stehengelassen werden.
Erstens einmal leisten auch Absolventen dieser Studienrichtungen im Alltag enorm wichtige Dienste für die Gesellschaft, oder glauben Sie dass Lehrer, Phsychologen, Historiker, Dolmetscher, PR-Experten, Journalisten oder Eventmanager einfach den lieben langen Tag auf der faulen Haut liegen?
Fast noch wichtiger erscheint mir aber ein zweiter Punkt, nämlich dass Sie über etwas herziehen, das Sie selbst nicht kennen. Ich muss Sie darüber aufklären, dass in den meisten Fällen nicht die Faulheit der Studenten für lange Studienzeiten verantwortlich ist, sondern dass der inhaltliche und formale Aufbau des Studiums hier das seinige dazu beiträgt. Im Gegensatz zu den von Ihnen so hochgelobten Ingenieuren und Wirtschaftsabsolventen werden einem Phil. I-Studenten die Inhalte nicht pfannenfertig zum Auswendiglernen vorgelegt, sondern der Student muss sich aktiv und höchstpersönlich um die Inhalte bemühen. Einerseits übervordert dies viele (darum so zahlreiche Langzeitstudenten), andererseits fördert dies aber Kompetenzen, die Sie in einem Ingenieurs-Studium niemals vermittelt bekommen (Organisationstalent, Improvisation, Eigenverantwortung, Individualität).

Ich persönlich bin froh, nicht in einem Land voller Praktikanten, Ingenieuren und Wirtschaftskapitänen zu leben. Ich shätze auch jene Berufe, die der Gesellschaft vielleicht einmal den Spiegel vorhalten. Schade finde ich einfach, dass die Politiker weiter an der Fragmentierung "Phil. I = politisch links" scheffeln, denn dies hilft eigentlich niemandem.

Antwort - 13.04.2010 12.19

Geschätzer Andreas

Ich weiss nicht, wer Sie sind und was sie tun. Ausser "...@hotmail.com" (*) hinterlassen Sie keine Koordinaten. Trotzdem wende ich für Sie einen Teil meiner Mittagspause auf und lasse die Bratwurst warten.

(*) Anmerkung vom 14.04.2010: Ich habe die "hotmail-Adresse" herausgenommen. Gemäss seinem Gästebucheintrag vom 14. April entspricht es dem Wunsch des Schreibers, seine Bemerkungen in anonymer Form zu machen. Deshalb habe ich die Adresse gelöscht.

Es freut mich, dass Sie - wie offenbar viele Studenten - meine Kolumne im Unternehmermagazin LEADER gelesen haben. Bei dieser Lektüre hätten Sie feststellen können, dass ich sehr präzise bin, wenn ich Dinge in angriffiger Art und Weise sage oder schreibe. (Diesen Anspruch stelle ich an mich persönlich.)

Ich habe in keiner Art und Weise "alle" Phil-I-Studenten "diffamiert". Sicher nicht jene, die etwas aus ihrem Studium machen und - Sie erwähnen einige Berufe - wichtige Dienste für die Gesellschaft leisten.

Eine Bemerkung am Rande: Es gibt Journalisten und politische Gegner, die in mir einen "Polemiker" zu sehen glauben. Wäre ich das tatsächlich, so würde ich - davon ausgehend, dass Sie ein Phil-Einser sind - darauf schliessen, dass manch einer mit seinem Studium tatsächlich an seine Limiten stösst. Als Beispiel würde ich dann Sie zitieren. Warum? Weil Sie im zweitletzten Abschnitt ihres Beitrages schreiben: "Einerseits übervordert das viele..."

Da Sie Ihre übrigen Gedanken einigermassen kohärent formulieren und weil ich eher kein Polemiker bin, denke ich, dass Ihnen in der Hitze des Gefechts und ein Flüchtigkeitsfehler unterlaufen ist. Und so gross ist der Unterschied zwischen einem "V wie Vogel" und einem "f wie fehlerfrei" auch wieder nicht...

Sie schreiben weiter: "Schade finde ich einfach, dass die Politiker weiter an der Fragmentierung "Phil. I = politisch" links scheffeln, denn dies hilft eigentlich niemandem." Ich bin mit Ihnen einverstanden. Wenn Sie den LEADER-Artikel nochmals lesen, stellen Sie fest, dass ich genau das nicht getan habe. Auch nicht, wenn (folglich andere) Politiker das Ihrer Ansicht nach tun. 

Ich bin weiterhin der Meinung, dass die Allgemeinheit zu viel Geld für unproduktive Studenten ausgibt. Und mit meinem Beitrag vom letzten Monat kann ich kaum voll daneben liegen: "Die Zürcher Bildungsdirektorin Regine Aeppli bereitet eine Erhöhung der Studiengebühren vor", hat die NZZ vor zwei Tagen getitelt. Für die Leser, welche es nicht wissen: Aeppli ist Sozialdemokratin. 

Mit einem phllosophischen Gruss
Roland Rino Büchel

Anton - 07.04.2010 10.20

Hallo Roland, danke für die Antwort vom 31. März zu Nationalrätin Riklin. Ich bin nach wie vor überzeugt dass ihre Rücktrittsforderung wegen der Gaddhafi-Affäre richtig war. Sie sagt in der Zeitung "Sonntag" richtig dass die Rücktrittsforderung als Lösungsansatz gilt der im Interesse des Inhaftierten Herr Göldi ist und der auch dem Gaddhafi-Familieclan aufzeigt dass nicht die ganze CH hinter unserer Aussenministerin steht. Wenn man es eben global anschaut sieht man dass die Calmy-Rey Politik mit den Gaddhafis die Schweiz wegen den Visa in ganz Europa isoliert.
Und ich bin einverstanden mit Frau Riklin dass Calmy-Rey Wahnvorstellungen hat, wenn sie Riklin als mit Gaddhafi verbündete bezeichnet.

Antwort - 09.04.2010 06.58

Geschätzter Anton

Ich habe Dir am 31. März geantwortet, dass es mich nicht interessiert "wer CVP-intern wen und wofür ins Gebet nimmt."

Das hat sich nicht geändert. Trotzdem macht es für das Verständnis der Leser wohl Sinn, den CVP-Präsidenten Christophe Darbellay zu zitieren. Deshalb habe ich in den Zeitungen nachgeschaut und nach klaren Aussagen gesucht.

Darbellay sagte in den letzten Tagen über Kathy Riklin: "Diese Frau ist schlicht und einfach profilierungssüchtig. Libyen kann nach dieser Aussage von Riklin nur jubilieren." Und: "Ich sehe nicht, was Frau Riklin mit dieser Aussage bezweckt."

Frau Riklin antwortet auf die Kommentare ihres Parteichefs via Medien lapidar: "Er soll das so sagen, wenn er das denkt."

Ich hoffe, Sie verstehen, dass ich mich als neues Mitglied der Aussenpolitischen Kommission nicht auf solche Diskussionen einlasse. Nochmals: CVP-Internas gehen mich erstens nichts an. Und sie interessieren mich zweitens nicht.

Mit einem besten Gruss,
Roland Rino Büchel

Norbert - 31.03.2010 15.32

Guten Tag Roland. Am letzten Wochenende war in den Zeitungen zu lesen, dass der Gemeindepräsident von Oberriet, Walter Hess, zurücktritt. Was ist Deine Meinung wird Eure Partei einen Kanditaten vorschlagen ? Danke für Deine kurze Rückmeldung verbunden mit den besten Wünschen für erholsame Osterfeiertage. Norebrt

Antwort - 31.03.2010 18.11

Guten Tag Norbert

Walter Hess tritt auf Ende Jahr zurück. Das heisst: Es bleibt vor allem einmal genügend Zeit, um sich nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin umzusehen.

Die SVP Oberriet führt ihre Hauptversammlung am kommenden 21. April durch. Dann wird man sehen, wie unsere Mitglieder über die Nomination eines eigenen Kandidaten denken. Allein das zählt, und nicht die Meinung des Vorstandsmitgliedes Büchel.

Mit einem freundlichen Gruss,
Roland Rino Büchel 

(N)iceman - 31.03.2010 13.06

Lieber Büchel

Wie ich heute lesen konnte, geben Sie heute Abend in einer Beiz in Lüchingen Rechenschaft über Ihrige Zeit als NR ab. Da bin ich ja gespannt, ob das Ortsschreckgespenst Herr Ith auch auftaucht oder nur an der Türe lauscht *g". Dann wird er Ihnen die Leviten lesen, dass Sie nicht mal Politsendungen wie Arena, Ziischtigsclub etc. (wo Uebervater Blocher die anderen Redner abklemmte) schauen. Oder haben Sie kein Geld für die Billag?

Ich wünsche Ihnen weiterhin Erfolg, sehe den aber mittel- bis längerfristig eher bei der BDP!

Gruss vom (N)iceman = Nomen ist Omen!

Antwort - 31.03.2010 18.09

Lieber Anonymer

Es würde mich freuen, wenn eine Anzahl Interessierter den Weg in den Ribelhof Lüchingen fände. Hoffentlich sind heute Abend auch politische Gegner vor Ort, damit etwas Salz in die Suppe kommt. Wer weiss, vielleicht sind Sie ja auch dabei. Sie müssen Ihre geliebte Anonymität ja nicht aufgeben und sich als (N)iceman outen...

Wenn Sie in die Zukunft blicken, sehen Sie den Erfolg "mittel- bis längerfristig eher bei der BDP". Was soll ich dazu sagen? In der letzten Zeit haben viele Politprognostiker schlechter abgeschnitten als die miesesten Kaffeesatzleser.

Mit einem freundlichen Gruss,
Roland Rino Büchel

Anton - 31.03.2010 08.50

Hallo Roland, wieso gibst Du keine Antwort auf die Frage von SP-Mann Simon Messmer vom 23.3.10? Zudem bin ich etwas enttäuscht das CVP-Frau Kati Ricklin den Rücktritt von BR Calmy-Rey aufgrund des Libyen-Debakel fordert und die SVP und du insbesondere diese notwendige Forderung verpasst hast.

Antwort - 31.03.2010 12.07

Lieber Anton

Deine erste Frage ist rasch geklärt: Simon Messmer hat in seinem zweiten Eintrag vom 23.03.2010 keine Frage gestellt. Wo es kein Fragezeichen hat, kann ich nicht antworten.

Zur Rücktrittsforderung an die Adresse von SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey: Diese stammt von der Zürcher CVP-Nationalrätin Dr. Kathy Riklin. Sie hat sich offenbar in der "Tagesschau" von vorgestern geäussert. Ich habe die Sendung nicht gesehen. Doch sie hat gestern und heute ein gewaltiges Medienecho ausgelöst.

Ich bin zwar wie Frau Riklin Mitglied der Aussenpolitischen Kommission APK des Nationalrates. Als Neo-Parlamentarier (seit dem 1. März 2010) habe ich meine erste Kommission-Sitzung erst im April.

Aus diesem Grund kann ich das Verhalten von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey in der Libyen/Gaddafi-Affäre nicht aus einer "Innensicht" beurteilen. Eine Rücktrittsforderung von meiner Seite an die SP-Bundesrätin wäre deshalb völlig undurchdacht und unseriös.

CVP-Präsident Christophe Darbellay hat an Frau Riklins Vorpreschen offenbar keine Freude. Sonst hätte er wohl kaum das Folgende verlauten lassen: "Mit einer Rücktrittsforderung macht man allenfalls Gaddafi ein Geschenk". Und weiter, dass er das Gespräch mit Kathy Riklin suchen werde, "um die Sache gründlich zu klären."

Aktuell bringt eine Rücktrittsforderung an Bundesrätin Calmy-Rey für die Schweiz nichts. Und wer CVP-intern wen und wofür ins Gebet nimmt, interessiert mich nicht. Darum sehe ich in dieser Sache keinen Handlungsbedarf meinerseits.

Mit einem besten Gruss,
Roland Rino Büchel

 
 © Roland Rino Büchel Realisiert durch RightSight.ch