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Sandra Meier - 17.04.2005 19.18
Schönen Tag Herr Büchel
Danke für die ausführliche Antwort. Ich verstehe sie. Aber, Sie sagen sonst doch gerne "klipp und klar" was sie denken. Wie würde es so tönen? - Gruss S. Meier
Antwort - 18.04.2005 06.46
Geschätzte Sandra

Eine klare Aussage ist möglich. Wahrscheinlich stellst Du Deine Frage aufgrund meiner Aussagen zu den Sportfunktionären. - Darum, klipp und klar: Wer nicht demokratisch legitimiert ist, soll sich aus Sachen raushalten, die ihn nichts angehen!

Die Funktionäre können die Regeln auf dem Spielfeld bestimmen, sonst nirgends! Ansonst gelten Gesetze, Anstand und Vernunft wie für alle andern auch.

Gruss, Roland Rino Büchel
Sandra Meier - 12.04.2005 16.39
Hallo Herr Büchel
Ich bin noch in der Kanti und möchte Sie etwas zum heutigen Bericht im "St. Galler Tagblatt" über das Spiel des Kantonsrats in München fragen. Eine Kollegin hat mir gesagt, dass Sie die Initiatve dafür ergriffen hätten.
Warum machte die Fifa einen Sportboykott gegen Deutschland und warum hielt dieser bis 1948, also Jahre nach dem Ende des Krieges, an? Ich bin froh, dass die St. Galler damals den Mut hatten, diesen Boykott zu durchbrechen.
Antwort - 12.04.2005 21.01

Geschätzte Sandra

So alt, dass ich die Details kennen würde, bin ich nun auch wieder nicht...

Ernsthaft. Wer auch immer dieses Verbot verhängt hat: Es war sicherlich richtig, Nazi-Deutschland sportlich zu boykottieren. Man hätte sich sonst leicht für propagandistische Zwecke instrumentalisieren lassen. Ein Fehlentscheid war hingegen, die Boykottmassnahmen nach dem Krieg nicht aufzuheben.

Wie kann es zu derart kapitalen Fehlern kommen? - Im Sport werden manchmal mittelmässige Funktionäre nach oben gespült. Sie sind nicht immer in der Lage, die politische Dimension ihres Tuns zu werten. Zu oft haben solche "Karrieristen" aus der Verwaltung das Sagen. Auch wenn der Präsident gut ist. Das kann für eine Organisation gefährlich werden. Manchmal auch für den Chef selbst.

Zurück zu 1948: Damals wurde die St. Galler Stadtauswahl (FCSG und FC Brühl) sogar mit 500 Franken gebüsst. – Allerdings machten die möchtegern-grossen Funktionäre die Rechnung ohne den Wirt. Schweizer Bürger sammelten und brachten das Geld innert Kürze zusammen. Die Busse wurde bezahlt.

Medien und Politik stellten die Funktionäre in den Senkel. So funktioniert es noch heute: Politik, Justiz und Medien wirken regulatorisch. In einem Rechtsstaat muss das Recht immer wieder neu gesetzt und auch fair angewendet werden. Manchmal braucht es dazu ein wenig Druck von der Oeffentlichkeit, den Medien und den gewählten Politikern.

Das war jetzt ein wenig ausführlich. Ich hoffe, dass es trotzdem verständlich und klar ist.

Gruss
Roland Rino Büchel

besorgter Bürger - 12.04.2005 13.58
Das ist wieder einmal tipisch für die Politker. In München gross tun und fussballspielen anstatt sich um die Leute hier zu kümmern. Wieviel kostet das unsere Steuern wieder, hä?
Antwort - 12.04.2005 21.26

Sie beziehen sich wahrscheinlich auf das Spiel FC Landtag Bayern gegen FC Kantonsrat St. Gallen vom letzten Samstag. Darüber wurde gestern und heute in den Zeitungen berichtet. Deswegen scheinen Sie besorgt.

Zur Frage. Ich kann Sie beruhigen: Klub und Parlamentarier haben Reise, Uebernachtung und auch das abendliche Bierchen aus eigener Tasche bezahlt. Also: kein Rappen von Ihren Steuern.

Zudem - Sie werden es kaum glauben, sogar Politiker verfügen über etwas Freizeit; einige spielen gerne Fussball.

Was meinen Sie mit „gross“ tun? – Hätten wir absichtlich verlieren sollen? Ein Schweizer Auswärtssieg in München ist nicht alltäglich; der FC Kantonsrat packte die Chance und gewann 1 : 0.

Und noch etwas: Der Austausch zwischen Politikern verschiedener Parteien (in der eigenen Mannschaft) und mit Persönlichkeiten anderer Parlamente kommt dem Bürger hier sehr wohl zu Gute.

Mit einem freundlichen Gruss
Roland Rino Büchel

Carlo Schiera - 13.03.2005 14.21

Ciao Rolando
Ich habe Dich gestern im Blick gesehen. Habe nicht gewusst, dass Du einmal für den Skiverband gearbeitet hast. Würde mich freuen Dich wieder einmal zu treffen. Un saluto, Carlo

Antwort - 14.03.2005 06.43

Hoi Carlo

Doch, von 1992 bis 1998. Einerseits für den Swiss Ski Pool, anderseits für den Hauptsponsor, den Schweizer Käse. Damals gab es in der Schweiz erfolgreiche Skifahrer und ein anerkannt gutes und innovatives Sponsoringkonzept.

Böse Zungen behaupten, dass der Sinkflug unserer Skifahrer einen Zusammenhang mit dem nachfolgenden Sponsor haben könnte. Im Jahre 1998 übernahm die damalige Swissair...

Saluti, Roland

Oehri Ralf - 20.01.2005 12.03

Gruezi Herr Buechel
Ich komme von Ruggell. (Café Oehri). Ich schliesse gerade mein Studium als Betriebsökonom in Facility Management ab. Ich würde gerne bei der Fifa arbeiten und hätte noch ein paar Fragen. Allenfalls können Sie mir einige wichtige Tipps geben.
Vielen Dank! Freundliche Grüsse,
Ralf Oehri

Antwort - 20.01.2005 19.41

Geschätzter Ralf

Ich hoffe, dass ich Dir am Telefon ein paar nützliche Tipps für einen Job im Sport-Management (Fifa, Uefa oder Agenturen) geben konnte. Viel Glück bei den Bewerbungen!

Gruss, Roland Rino Büchel

 
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