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Ihre Frage, Ihr Kommentar, Ihre Kritik:
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| Big Brother - 14.01.2007 22.17 |
| Auf Seite 23 schreiben sie in der Sonntags-Zeitung unter dem Titel "Halb lahm, halb blind" von einem Milliardenkonkurs von einer Zuger Firma wie bei der Swiss-Air. Weisst du überhaupt wieviel eine Milliarde ist? Nur weil du für dne National-Rat kandidierst musst du nicht übertreiben. |
| Antwort - 15.01.2007 19.54 |
Geehrter "Big Brother"
Zum Anfang: Genau. Ich habe das geschrieben, weil es sich um einen der grössten Konkurse aller Zeiten handelt. Die Zuger Firma hiess ISL.
Zu Ihrer Frage: Ja, ich weiss sehr wohl, dass eine Milliarde eine Eins mit neun Nullen dahinter ist. Leider übertreibe ich nicht, wenn ich von einem "Milliardenkonkurs" schreibe.
Die anständigen Gläubiger warten seit bald sechs Jahren auf ihr Geld. Viel wird es nicht mehr sein. Ein unfähiger Konkursverwalter ist zu einem grossen Teil schuld daran. (Vor dem Konkurs war er Sachwalter!) Erst nach Jahren diskreten Werkelns wurde er per Gerichtsbeschluss "in die Wüste geschickt".
Jetzt ist mit Herrn Wüthrich - der vom Swissair-Konkurs - ein Profi am Ruder. Er wird wohl retten, was noch zu retten ist.
Es ist mir ein Anliegen als Politiker, dass abzockende (ausseramtliche) Konkursverwalter in Zukunft keine Chance mehr haben werden, für einen miserablen Job fürstliche Apanagen eizustreichen. Deren Arbeit ist es, für die Gläubiger (und die Konkursmasse) zu kämpfen. Und nichts Anderes.
Roland Rino Büchel
PS: Eine möglichst freie Wirtschaft ist sehr wichtig für unser Land. Geschäfte können auch einmal danebengehen. In solchen Fällen braucht es Liquidatoren, die einerseits fähig und anderseits zu 100 % "sauber" sind.
Das Ganze ist kompliziert. Es braucht "Insiderwissen", um die Abläufe zu verstehen. - Verfolgen Sie den Swissair-Prozess in den nächsten Wochen. Ich bin mir sicher, Sie werden einiges über Recht und Unrecht erfahren. |
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| xy - 29.11.2006 16.14 |
Jetzt haben sie offenbar auch noch im Kantonsrat gegen Herr Rauh geredet. Wissen sie eigentlich wie viel er für die Kultur (z.B. das Theater St. Gallen) arbeitet? Darüber schreibt die Presse nicht. - Am letzten Freitag haben sie in der Arena auch noch gegen den ehemaligen Nationalrat Jean Ziegeler gemault. Wir werden Sie kriegen!!! |
| Antwort - 30.11.2006 07.23 |
Sehr geehrte(r) xy
Sie haben Recht. Ich habe mich im Kantonsrat zu Herrn Rauhs Aufgabe als Verwaltungsrat der St. Galler Kantonalbank geäussert. Ich denke, dass er in dieser Rolle nicht mehr tragbar ist. Wegen seinen Spekulationsgeschäften hat die Swisscom bereits einen Verweis der Schweizer Börse erhalten.
Der Staatsanwalt ermittelt gegen Herrn Rauh persönlich. - In seiner Antwort hat Regierungsrat Schönenberger gesagt, dass jetzt auch noch die Eidgenössische Bankenkommission untersucht, ob Herr Rauh bei der KB weg muss oder nicht. (Ich nehme an, dass sie sich auf das Bankengesetz Art. 3 Abs. 2 lit. c stützt.)
Ja, ich weiss, dass Herr Rauh kulturell engagiert ist. - Und mir war gestern nicht wohl dabei, als der Kantonsrat (auch ich) weitere 13 Millionen Franken für das Theater sprach. Nicht wegen des Geldes an sich. Sondern weil der erwähnte Herr Rauh Präsident der Genossenschaft Konzert und Theater St. Gallen ist.
Zur "Arena" auf SF1. Richtig, es kam zu einem interessanten Wortwechsel zum Thema Entwicklungshilfe. Wir haben beide unsere Standpunkte vertreten. Doch "gemault" hat keiner. Weder ich noch der ehemalige SP-Nationalrat und heutige UNO-Sonderbeauftragte Jean Ziegler.
Zu Ihrem letzten Satz: Ich verstehe nicht, was Sie damit sagen wollen.
Mit einem freundlichen Gruss
Roland Rino Büchel |
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| Uwe Schulze - 14.11.2006 20.53 |
Grüss Gott Roland Büchel
Heute steht im W&O Titelbild: Bald gibt es mehr mobile Grenzkontrollen. Also, die sich gefreut haben bei der Schengen Abstimmung, es werde besser, haben sich zufrüh gefreut.
Darum braucht es so tolle Kämpfer wie Dich bei der SVP.
Gruss Uwe Schulze |
| Antwort - 15.11.2006 12.08 |
Geschätzter Uwe
Danke für das Kompliment! - Zu den mobilen Grenzkontrollen: Jeder darf jetzt ein wenig im Revier des andern "jagen": Die Austria-Polizei, unser nationales Grenzwachtkorps und unsere Kantonspolizei. Das kostet viel, ist lästig für uns Bürger und erhöht die Sicherheit nicht.
Mit einem freundlichen Gruss,
Roland Rino Büchel
PS: Die Mitglieder der Rheintaler SVP haben mich am letzten Freitag als Nationalratskandidat nominiert. Bern ist der richtige Ort, wo man zu Themen wie "Schengen" Einfluss nehmen kann. |
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| xy - 25.09.2006 17.14 |
| Hören sie endlich auf Leute wie Herr Rauh zu beschimpfen. Ihr Blocherianer seid doch einfach gegen Rauh weil er gegen das Asylgesetz gekämpft und leider verloren hat. |
| Antwort - 27.09.2006 07.02 |
Sehr geehrte(r) xy
Ich bitte Sie, mir nichts zu unterstellen. Den ehemaligen Swisscom-Präsidenten Rauh habe ich nie "beschimpft". (Das Beschimpfen war die Spezialität von Herrn Rauh.)
Aber ich habe einige seiner Machenschaften ans Tageslicht gebracht. Die Zeitungen berichten erst jetzt darüber. Der letzte Abstimmungssonntag musste offenbar abgewartet werden. Aus welchen Gründen auch immer.
Herr Rauh hat noch weitere Leichen im Keller. (Die Staatsanwaltschaft ermittelt.) Deshalb ist er als Präsident der Genossenschaft Theater St. Gallen und als Verwaltungsrat der St. Galler Kantonalbank nicht mehr tragbar. Ich werde dafür kämpfen, dass er diese beiden Posten räumt. Dazu für werde ich Fakten liefern. Wie bisher. Dann dürfen Sie werten, ob es sich um "Beschimpfungen" oder um ein notwendiges Aufdecken von Delikten und moralisch höchst fragwürdigem Verhalten handelt.
Roland Rino Büchel |
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| Daniel Schango - 06.07.2006 19.11 |
Ich zitiere:
Was heisst "refinanzieren". Ganz einfach: "anders zahlen" oder "wieder zahlen". Durch solche "Refinanzierungs-Modelle" haben uns die Politiker weit über 100'000'000'000 Franken Schulden eingebrockt. Allein auf Bundesebene. Zu viele Nullen für meinen Geschmack.
Roland Rino Büchel
Ist das nicht ein bisschen übertrieben diese Reaktion? Also mit solcher Polemik werden Sie es (nicht) weit bringen. Aber tönt natürlich super! Ich wähle sie natürlich! |
| Antwort - 07.07.2006 07.03 |
Sehr geehrter Herr Schango
Sie zitieren mich richtig. - Weshalb "übertrieben"? Es sind sogar 130 Milliarden. Und zwar ausschliesslich eidgenössische Schulden, ohne Kantone und Gemeinden. "Untertrieben" wäre - wenn schon - die berechtigte Kritik.
Das mit dem "Refinanzieren" ist nicht meine Idee. Ich kann nichts dafür, wenn Bundesbern anstatt "Neuverschuldung" derart blumige Worte wählt. Im Zusammenhang mit der "Ost-Milliarde" oder "Kohäsions-Milliarde" werden weitere beschönigende Begriffe gebraucht. Das ist nicht gut. Der Steuerzahler wird richtiggehend "versecklet".
Mit einem freundlichen Gruss
Roland Rino Büchel |
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