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Ihre Frage, Ihr Kommentar, Ihre Kritik:
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| Ueli der Radler - 19.05.2010 01.35 |
Sehr geehrter Herr NR Büchel
Inzwischen bin ich im Tessin angekommen. Hier ist das Wetter wunderbar. Ich schaue ein bisschen umher. Vielleicht finde ich den 9. Bundesrat am Ufer des Lago Maggiore. Wie finden Sie eigentlich diese Idee?
Gruss vom Ueli |
| Antwort - 20.05.2010 06.51 |
Geschätzter "Radler-Ueli"
In Ihrer Frage hat es zwei Komponenten. Einerseits geht es um die Herkunft, anderseits um die Anzahl der Bundesräte.
Grundsätzlch ist es mir egal, ob ein Bundesrat am Lago Maggiore, am Lago di Lugano, am Bodensee, am Lac Léman, am Vierwaldstättersee, am Lac de Bienne (oder an welchem See auch immer) wohnt. Er hat der richtigen Partei anzugehören und muss fähig sein. Ist er einmal im Amt, hat er eine gute Arbeit zu verrichten und sich für die Schweiz und die Schweizer einzusetzen.
Das heisst für die nächsten Wahlen: Wenn die Parlamentarier die Konkordanz ernst nehmen, muss das Ungleichgewicht zwischen der Stärke der Parteien und deren Vertretung im Bundesrat behoben werden. Die SVP ist die mit Abstand stärkste Partei im Nationalrat. Deshalb stehen ihr zwei Sitze in der siebenköpfigen Regierung zu.
Zu Teil zwei Ihrer Frage: Braucht die Schweiz eine Neuner- anstatt einer Siebnerregierung? Wenn vor zehn Tagen 66 Tessiner Kantonsparlamentarier einer Resolution zustimmten, die mehr Bundesräte will, so hat das wohl mit deren eigenen Ambitionen zu tun. Ich gehe davon aus, dass sich mindestens zwei Dutzend von ihnen selbst gerne in der Landesregierung sähen.
Mit einem besten Gruss ins Tessin,
Roland Rino Büchel |
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| Altstätter - 15.05.2010 10.23 |
Auch du bist halt nur ein typischer Politiker . Sich am u-19-Turnier auf Kosten der Veranstalter vollfressen und dann auch noch an Auffahrt , wie auf Tele Ostschweiz zum sehen , auch noch zulasten der SVP-Partei auf dem Säntis hocken . Wenn ihr einmal an der Macht seid , seid ihr Alle gleich . |
| Antwort - 17.05.2010 06.13 |
Lieber "Altstätter"
Da Sie anonym schreiben, kann ich nicht beurteilen, in welcher Beziehung Sie zur SVP und zum internationalen Altstätter Juniorenturnier stehen.
Sie sorgen sich um die beiden Organisationen und deren Finanzen. Zu Ihrer Beruhigung: Ich habe sowohl das Frühstück auf dem Säntis als auch den Eintritt, die Bratwurst und die Bierchen am U-19-Turnier in Altstätten aus dem eigenen Sack bezahlt.
Mit einem freundlichen Gruss,
Roland Rino Büchel |
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| Ueli der Radler - 07.05.2010 12.18 |
Sehr geehrter Herr NR Büchel
Der Genfersee ist auch so sehr schön. Auch bei diesem Wetter einzigartig. Morgen geht's ins Wallis. Vielleicht reicht's noch für einen Abstecher zu Ihren Verwandten. Uebrigens bin ich auch fern der Heimat verbunden:
http://videoportal.sf.tv/video?id=f2b15043-a4b0-4516-a287-3957a7831172
Gruss
Ueli der Radler |
| Antwort - 07.05.2010 17.49 |
Geschätzter "Radler-Ueli"
Sie scheinen gut informiert zu sein: Ich bin mit der Familie Zeller-Steiger vom "Hôtel du Cerf" tatsächlich (nur entfernt zwar) verwandt.
Ich wünsche Ihnen eine gute Fortsetzung der "Tour de Romandie".
Mit einem Gruss aus dem Rheintal,
Roland Rino Büchel |
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| Ueli der Radler - 05.05.2010 15.48 |
Sehr geehrter Herr NR Büchel
Im Sinne einer Aufmunterung bei Ihrer schwierigen Aufgabe sende ich Ihnen einen Gruss von meiner Radtour von La-Tour-de-Peilz. Morgen geht's nach Montreux.
Viele Grüsse
Ueli der Radler |
| Antwort - 06.05.2010 07.09 |
Geschätzter "Radler-Ueli"
Das sieht nach einer gemütlichen Tour in der Genferseeregion aus. Ich hoffe für Sie, dass das Wetter in den nächsten Tagen etwas weniger garstig ist als aktuell bei uns.
Vor 25 Jahren wohnte ich für ein paar Monate in der Nähe: Le Sépey liegt etwa 30 Kilometer von Montreux entfernt (bei Aigle den Berg hoch, Richtung Leysin und Les Diablerets). Ich arbeitete während einer Sommersaison auf dem "GLACIER 3000".
Ein Tip, falls Sie Zeit haben: Es lohnt sich, die "Rösti Vaudoise" oder das "Filet de Perche" (Eglifilets) im Hôtel du Cerf in Le Sépey zu probieren. Der "Hirschen" ist ein einfaches Hotel, das seit über 30 Jahren von der gleichen Familie betrieben wird. Grüssen Sie Mario, Esther und Marlène von mir.
Mit einem besten Gruss in die Romandie,
Roland Rino Büchel |
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| Heinz I. Ackermann - 01.05.2010 16.21 |
Lieber Herr Büchel
Ich weiss nicht, wie genau und wie lange Sie Amerika kennen. Ihr Artikel über amerikanische Pannen im Leader lässt darauf schliessen, dass Sie nicht über grosse praktische Erfahrung und Kenntnisse verfügen.
"Heimatschutz"? Das ist sicher eine Domäne der SVP. Ist das falsch? Als offener Mensch kann ich diese Haltung verstehen. Sie können sie auch weiterhin vertreten.
Die Geschichte Toyota als Heimatschutzaktion der Amerikanere heranzuziehen, ist falsch. Dem Amerikaner ist es egal, woher ein Auto kommt. Hauptsache ist der Preis und die Qualität. Darauf ist der Erfolg von Toyota seit den 70er Jahren in Amerika zurückzuführen.
Diese Art von "Kesseltreiberei" gegen Toyota, samt Hearing im Parlament und anderen Orten, findet auch bei einheimischen Firmen statt. So z.B. vor Jahren bei Ford Motor Company.
Ich wünschte mir in der Schweiz diesen harten Konkurrenzkampf und die brutale Offenheit. Die SVP vertritt diese Positionen nicht. Sie ist die Partei "Heimatschutz Pur"
Freundliche Grüsse
Heinz I. Ackermann
Bahnhofstrasse 11a
8890 Flums |
| Antwort - 03.05.2010 06.57 |
Geschätzter Hans I. Ackermann
Besten Dank für Ihren Beitrag. Sie sind wahrscheinlich ein grosser USA-Fan. Warum sage ich das? In Ihrem Schreiben gibt es mindestens zwei deutliche Zeichen dafür. Erstens ist es die typische Art, die Initiale des zweiten Vornamens zu verwenden. Zweitens weil Sie "Amerika" und "USA" gleich setzen. Ganz so, als ob es kein Kanada, kein Mittelamerika und kein Südamerika gäbe.
Genug der Kritik.
Es freut mich, dass Sie als Unternehmer und ehemaliger FDP-Kantonsratskandidat das Unternehmermagazin LEADER und die Kolumne "Büchel" aufmerksam lesen. Schade, dass die FDP-Wählerinnen und Wähler nicht unternehmerisch denkende Persönlichkeiten wie Sie in den Kantonsrat wählen. Sie geben Leuten den Vorzug, die ihren Lohn vom Staat erhalten. Das erschwert ein "bürgerliches" Politisieren im Kanton.
Ihre Partei vertritt im St. Galler Kantonsrat viel zu wenig liberale Positionen. Im Gegenteil: "Mehr Staat und weniger Freiheit" scheint das Motto. Wieso das?
Für die logische Antwort braucht es keine Analysen von hypergescheiten Politologen. Die Fakten sprechen für sich: Unter den St. Galler FDP-Volksvertretern hat es drei Mal mehr Staatsangestellte als Unternehmer!
Mit einem besten Gruss ins Sarganserland,
Roland Rino Büchel
PS: Lesen Sie die Kolumne im LEADER nochmals durch. Ich habe den Eindruck, dass Sie in Ihrem Kommentar gar manches vom tatsächlichen Inhalt ausgeblendet haben. |
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