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Ihre Frage, Ihr Kommentar, Ihre Kritik:
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| Thomas Fuchs - 15.05.2008 11.35 |
Grüezi Herr Büchel
Ich habe über die Neue Moschee in St.Gallen gelesen und auch erfahren, dass die ökumenische Gemeinde Halden 1000.-- spendete.
Leider konnte ich nicht herausfinden, ob die Katholische Kirche auch spendete. Was meinen Austritt bedeuten würde. Hat die SVP St.Gallen infos wo das Geld her kommt?
Mit freundlichen Grüssen
Thomas Fuchs |
| Antwort - 16.05.2008 06.31 |
Sehr geehrter Herr Fuchs
Besten Dank für Ihre Anfrage und die Information. Ich hatte nicht gewusst, dass in St. Gallen eine weitere Moschee eröffnet worden ist. Auch nicht, dass diese von der "Konkurrenz" eine finanzielle Unterstützung erhält.
Ich kann Ihnen nicht sagen, ob auch eine (mit Steuergeldern finanzierte) Landeskirche direkt gespendet hat. Aus welchem Kässeli auch immer. Am besten fragen Sie die Katholische Kirchgemeinde an Ihrem Wohnort. Die zuständigen Personen sollen das abklären. Sie haben das Recht zu erfahren, was mit Ihren Steuergeldern geschieht.
Auf www.islam.ch habe ich die Einladung der "Islamischen Gemeinschaft der Bosniaken in der Schweiz" gefunden. Vordergründig geht es um die "festliche Eröffnung der neuen Gebetsräume" vom letzten Samstag. Doch schon auf dem Flyer ist ein turmhohes Minarett abgebildet.
Aus dem Handelsregister ist zu ersehen, dass bereits vor Jahren eine Stiftung gegründet worden ist. Interessant dabei der Zweck: "Errichtung und Betrieb einer Moschee und eines Kulturzentrums mit Bibliothek und Koranschule in St. Gallen, Unterstützung der Muslime bei der Ausübung der islamischen Religion".
Im Islam ist es Tradition und klar: Der Financier (wer ist das?) von solchen "frommen Stiftungen" bestimmt, was unterrichtet wird. Und von wem. Was in St. Gallen vorgesehen ist, weiss ich nicht.
Koranschulen lehren auch die islamische Rechtsordnung (Scharia). Das heisst zum Beispiel, dass die Steinigung von Frauen erlaubt ist. Vielweiberei (die Erlaubnis, offiziell mehrere Ehefrauen zu "halten") sowieso. Aber auch vieles anderes, das bei uns zumindest ungewohnt ist.
Ich bin erstaunt, dass es einer ökumenischen Gemeinde (aus Protestanten und Katholiken) tausend Franken wert ist, um die Trägerschaft einer solchen "Koranschule" zu fördern und unterstützen. Doch wirklich überrascht bin ich nicht. Ich habe in den letzten Jahren zu viele bizarre Aktionen gesehen, geführt von Leuten, welche sich als "gute Menschen" bezeichnen
Mit einem freundlichen Gruss,
Roland Rino Büchel |
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| Simon Messmer - 07.05.2008 14.21 |
Sehr geehrter Herr Büchel
Gratulation, dass Ihre Partei es geschafft hat, die arrogante FDP-Dreiervertretung zu knacken und die Herren Mächler, Stadler und co. von ihrem hohen Ross zu stürzen.
Damit ist meine Lobhuddelei aber auch schon wieder zu Ende. Am 1. Juni, just am 1. Arbeitstag von RR Kölliker, wird die SVP mit einem 3-fachem Nein an der Urne eine beispiellose Ohrfeige erleben. Nein zur Zweiklassemedizin, zur "Demokratur" und zu fragwürdigen Einbürgerungsendscheiden.
Es tut immer wieder gut, rückwärtsgewande Vorstösse an der Urne abzuschmettern, 30+ SVP-Wähleranteil hin oder her.
Freundliche Grüsse Simon Messmer |
| Antwort - 09.05.2008 06.47 |
Sehr geehrter Herr Messmer
Es ist nichts Neues, dass Sie als Jungsozialist keine Freude an der FDP haben.
Ihren Kommentar zu den Vorlagen vom 1. Juni verstehe ich nicht. Von den drei nationalen und zwei kantonalen Vorlagen ist die SVP-Initiative für demokratische Einbürgerungen die wichtigste. Ich denke, dass ein "Ja" drin liegt. Zudem bin ich überzeugt, dass die Rheintaler und Oberrieter deutlich zustimmen werden.
Insgesamt wird es schwer, denn es braucht nicht nur das absolute Mehr der abstimmenden Bürger sondern auch mehr als die Hälfte der Kantone, welche dieser dringend notwendigen Verfassungsänderung zustimmen.
Mit einem freundlichen Gruss, Roland Rino Büchel |
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| AntiSVP - 07.05.2008 08.44 |
| Jetzt ist also auch die CVP-Nationalrätin Barbara Keller-Inhelder zur SVP übergetreten. Hat die SVP nicht schon genug Stimmen und muss noch andere Parteien schädigen? Fairness hat es in der Partei der Populisten halt noch nie gegeben |
| Antwort - 07.05.2008 12.09 |
Sehr geehrte/r "AntiSVP"
Ja, Kantonsrätin (nicht Nationalrätin - wie sie schreiben) Barbara Keller ist neu Mitglied bei der SVP. Darüber ist heute in den Zeitungen ausführlich geschrieben worden. Damit hat unsere Partei 42 der 120 Sitze im Kantonsrat. Das sind zehn mehr als die zweitstärkste Partei, die CVP.
Dass Kantonsräte die CVP verlassen, ist nichts Neues. Auch Maurus Candrian, während vier Jahren mein Nachbar im St. Galler Parlament, hat diesen Schritt gemacht. Er ist jetzt bei den Grünliberalen.
Sie können sicher sein, dass niemand von den neuen Parteien den ehemaligen CVPlern das Messer an den Hals gesetzt und gesagt hat: "Du musst jetzt zu uns kommen!" Die beiden Personen haben aus freien Stücken gewechselt. Wenn die CVP ihre Mandatsträger verliert, ist das ein Problem der CVP. Und keines von der SVP oder anderen Parteien.
Mit einem freundlichen Gruss,
Roland Rino Büchel |
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| AntiSVP - 06.05.2008 08.25 |
| Weil die Grünen und die FDP taktisch nicht klug zusammengearbeitet haben, hat die SVP jetzt einen Regierungsrat. Dieser hat im ganzen Kanton genau 9'986 Wählerstimmen weniger als Herr Gehrer von der CVP. |
| Antwort - 06.05.2008 12.49 |
Geschätzte/r "AntiSVP“
Sie haben die Zahlen genau angeschaut. Deshalb ist Ihnen sicherlich auch aufgefallen, dass unser neu gewählter Regierungsrat Stefan Kölliker in Oberriet 44 % mehr Stimmen geholt hat als CVP-Mann Martin Gehrer (954 zu 661). Das macht 293 Wählerstimmen Unterschied.
In keiner anderen Gemeinde im Kanton konnte der neue SVP-Regierungsrat einen stimmenmässig ähnlich grossen Vorsprung erreichen.
Die SVP ist als mit Abstand wählerstärkste Partei nun erstmals in der kantonalen Exekutive vertreten. Bei den kommenden Wahlen wollen wir auch in der Gemeinde Oberriet (und an anderen Orten) Exekutivverantwortung übernehmen.
Mit einem freundlichen Gruss,
Roland Rino Büchel |
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| Hans-Peter - 29.04.2008 15.33 |
Herr Büchel,
wenn sie schon sagen, dass sie Reaktionen wegen dem Schulharmonierungsgesetz haben, wie lauten denn diese? Veröffentlichen sie alles auf ihrer homepage, dass man sieht, was die BürgerInnen wirklich denken. |
| Antwort - 29.04.2008 23.28 |
Geschätzter Hans-Peter
Wie lauten die Reaktionen? Ich habe das in meiner Antwort auf Ihren vorherigen Eintrag geschrieben. Die Menschen verfassen persönliche Mails, weil sie ihre Einträge nicht mit Namen im öffentlichen Gästebuch lesen wollen. Das ist zu respektieren.
Doch ich gebe Ihnen gerne ein Beispiel einer Lehrerin aus dem Kanton St. Gallen. Als Reaktion auf meine "Liewo"-Kolumne hat sie mir gestern früh geschrieben:
"Ich bin selber Primarlehrerin und weiss, was es heisst, wenn der Kindergarten noch mehr verschult wird. Ebenfalls müssen wir Unterstufenlehrpersonen ab dem kommenden Schuljahr mit den neuen, sehr unpädagogischen Blockzeiten, Teamteaching, Mittagstisch etc. umgehen."
Weiter hat sie gesagt: "Es ist mir und meinem Mann ein grosses Bedürfnis, beim Referendum unterschreiben zu können. Bitte teilen Sie mir mit, wo ich unterschreiben kann."
Ein "freies und unabhängiges Bürgerkomitee" hat das Referendum ergriffen. Um erfolgreich zu sein, braucht es bis anfangs Juni 4'000 Unterschriften. Ich bin überzeugt, dass diese zusammenkommen. Ab heute darf gesammelt werden.
www.nein-zu-harmos.ch/referendumsbogen_kanton_st_gallen.html
40 Tage sind eine kurze Zeit. Trotzdem bin ich überzeugt, dass die Aktion zum Erfolg wird. Spätestens am 9. Juni müssen die beglaubigten Unterschriftenbogen auf der Staatskanzlei eingereicht sein.
Mit einem freundlichen Gruss,
Roland Rino Büchel |
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