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Ihre Frage, Ihr Kommentar, Ihre Kritik:
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| Hartmann, St. Gallen - 23.11.2008 20.45 |
Guten Abend Herr Büchel
Ich verfolge Ihre politische Arbeit schon länger und schätze Ihre Unerschrockenheit in Ihrem Handeln. Sie haben sich damit, auch bei den politischen Gegnern, einen ansehnlichen Respekt verschafft. Dass Sie deswegen vom St. Galler Tagblatt in der Samstagsausgabe aber gleich zum Bundesratskandidat geschrieben werden, ist jedoch trotzdem übertrieben. Auch in der Politik muss es Schritt für Schritt gehen. |
| Antwort - 25.11.2008 18.42 |
Sehr geehrte/r Herr oder Frau Hartmann
Vielen Dank für Ihren Eintrag vom Sonntag. Entschuldigen Sie bitte die späte Antwort. Ich war in den letzten beiden Tagen an einer intensiven Session des Kantonsrates (Budget und Finanzplan). Auch im Rat wurde ich auf das Thema "Bundesratskandidat Roland Rino Büchel" angesprochen.
Zuerst: Ich hatte die "Glosse" in der grössten St. Galler Zeitung nicht gelesen. Ich bin wohl nicht der einzige, der sich für das Kandidatengeplänkel in den Medien kaum interessiert. Von etwa einem Dutzend Papabili ist der - wie ich es sehe - aussichtsreichste auf keiner Liste: Nationalrat Ueli Maurer.
Zweitens: Ich konnte die Samstagsausgabe des "Tagblatts" nicht mehr nachlesen. Warum? Ich hatte die Zeitung bereits umgenutzt - zum Stopfen der nassen Wanderschuhe. Ich habe mir ein Exemplar neu besorgt. Da heisst es in der "Glosse" zu allfälligen Bundesratskandidaten:
"Nur aus der Ostschweiz sind noch keine Namen durchgesickert. Bringen wir sie deshalb ins Spiel! Zum Beispiel Jasmin Hutter (...) Auch Lukas Reimann und Roland Rino Büchel müssten aus unserer Sicht auf der Liste figurieren. Haben denn unsere Politiker noch nicht gemerkt, was so ein Kandidatenstatus bewirken kann?"
In der Rubrik "Inland" steht auf der gleichen Seite: "Gestern gab zudem die St. Galler SVP bekannt, dass sie aus Mangel an Interesse keine eigenen Kandidaten aufstellt." Das zählt.
Ich gehe mit Ihnen einig, dass es auch in der Politik "Schritt für Schritt" gehen muss. Zudem ist es wichtig, dass einer weiss, was er kann und was nicht. Ich bin vom Typ und vom Temperament her klar ein Legislativpolitiker. Exekutivämter würden mir kaum liegen. Darum bin ich im Kantonsrat, und deshalb habe ich im letzten Herbst für den Nationalrat kandidiert. Auch ein Sitz im St. Galler Regierungsrat hat mich nie interessiert. (Schon bei jener Wahl wollten Journalisten mich zum Kandidaten schreiben.)
Die Gegner müssen also keine Angst haben - einen Bundesrat Roland Rino Büchel wird es nie geben!
Mit einem freundlichen Gruss,
Roland Rino Büchel
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| Richi aus Buchs - 04.11.2008 15.04 |
Hoi Roland / Ich habe an eurem SVP-Stand an der Chilbi Oberriet mit dir gesprochen. Vielleicht erinnerst du dich noch? Seither schaue ich manchmal auf deiner homepage hinein. Ich finde deine Antworten interessant. Es werden viele gute Fragen gestellt. Manchmal hat es aber unglaublich wie die Einträge daneben sind. Regt einem das nicht auf? / Richi |
| Antwort - 04.11.2008 20.59 |
Lieber Richi
Besten Dank für Deinen Eintrag. Selbstverständlich erinnere ich mich an das Gespräch an der Oberrieter Kilbi. Ich habe Dich anfangs Oktober mit meinen Argumenten für die Initiative "Staatsverträge vors Volk" nicht überzeugen können. Das kommt vor. Trotzdem kamen allein an jenem Sonntag mehr als 250 Unterschriften zusammen. Macht total schon über 1'000, welche wir mit unseren fleissigen Leuten von der SVP Oberriet gesammelt haben.
Zu Deiner Frage betreffend Gästebuch: Die meisten Einträge stammen von Personen, welche etwas über meine Politik wissen wollen. Manchmal gibt es Leute, die irgend einen Frust abladen. (Offenbar geht das auch mittels eines anonymen Kommentars in ein Gästebuch.) Das ist halt so und macht mir nicht viel aus.
Mit einem besten Gruss,
Roland Rino Büchel |
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| Tommy Flannagan - 02.11.2008 22.07 |
Ich amüsiere mich über ihren offensichtlich erfolglosen Versuch, jemanden öffentlich zu diskreditieren. Sie sollten eher auf die Ursache des Artikels eintreten. In der Tat ist es so, dass die Christen nicht das leben, was sie predigen.
Als diplomatischer Mitarbeiter habe ich immer wieder mit Fällen zu tun, in denen sogenannt wiedergeborene Christen eine unglaubliche Kaltblütigkeit und Arroganz an den Tag legen. Sie beweisen damit nur ihre Unfähigkeit zur Nächstenliebe. Persönlich bearbeite ich einen Fall, in dem jemand, der sich nicht wehren kann, von einer ganzen Gemeinde, der Pfingstgemeinde Herisau, der Lächerlichkeit preisgegeben wurde. Dieses Vorgehen wird öfters von sogenannt christlichen Gemeinden praktiziert und wurde dazumal von Pastor Markus Hofmann initiiert. Solche Uebergriffe passieren täglich und überall.
Die SVP kümmert sich nur um eine kleine Minderheit von schulisch ungebildeten und labilen Menschen, die jeden Dreck glauben, der ihnen vorgesetzt wird. Sie sollten Ihre Verantwortung dahingehend wahrnehmen, dass Sie auch akzeptieren müssen, dass es auch andere Kulturen gibt. Sonst ähneln Sie dem älteren Mann, der entsetzt feststellt, dass es zwei Arten von Menschen gibt, nämlich Männlein und Weiblein.
Ich wünsche Ihnen auf Ihrer "Entdeckungsreise" alles Gute und sende Ihnen freundliche Grüsse.
Tommy Flannagan |
| Antwort - 03.11.2008 06.52 |
Sehr geehrter Herr "Flannagan"
Sie mögen verstehen, dass ich einiges aus Ihrem Schreiben nicht verstehen kann. Vor allem nicht, wenn Sie von "öffentlich diskreditieren" schreiben. Falls Sie mit Ihrer Wahl der Worte tatsächlich mich persönlich angreifen wollen: Wen habe ich wann diskreditiert?
Dass Sie eine negative Meinung von den Schweizern und der grössten Partei des Landes haben, lasse ich Ihnen. Verlangen Sie bitte nicht, dass ich Ihre Einschätzung teile.
Wenn Sie Tipps abgeben und (an mich gerichtet) schreiben: "Sie sollten Ihre Verantwortung dahingehend wahrnehmen, dass Sie auch akzeptieren müssen, dass es auch andere Kulturen gibt." Dann kann ich Ihnen antworten: "Ich habe bisher in mehr als zwanzig Ländern gearbeitet. Auch für Schweizer Botschaften und Konsulate in Argentinien, Italien, Frankreich und Uruguay."
Zum Schluss: Falls jemand aus Ihrem Umkreis ein Problem mit einem Pastor aus dem Appenzellischen hat, so macht es sicherlich Sinn, die Sache dort anzusprechen. Als St. Galler Kantonsrat kann ich Ihnen in dieser Sache nicht behilflich sein.
Mit einem freundlichen Gruss,
Roland Rino Büchel |
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| Simon Messmer - 30.10.2008 22.50 |
Guten Tag Herr Büchel
So, haben Sie sich schon vom SVP-Trauma der vergangenen Monate erholt(Partei-Spaltung, Abstimmungsniederlagen und die Einführung des Rauchverbots im St.Gallischen)? Letzteres finde ich genial, ich konnte bereits erfolgreich 3 fehlverhaltende Betriebe bei der Gewerbepolizei verzeigen, gab sicher ein bisschen Geld in die Staatskasse. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Beste Grüsse ins Rheintal Simon Messmer |
| Antwort - 31.10.2008 21.04 |
Sehr geehrter Herr Messmer
Schön, dass mich die Jungsozialisten wieder einmal beehren. Zum Anfang: Sie sind ein mässig guter Analytiker und kein besserer Prognostiker.
Zur Ihrer Analyse des bisherigen „SVP-Jahres“: Meine Partei hat in diesem Jahr bei fünf von sechs Kantonsratswahlen herausragend abgeschnitten. Die Medien berichteten von „Erdrutschsiegen“.
Ganz besonders erfolgreich waren wir im Kanton St. Gallen. Hier sind wir neu die klar stärkste Fraktion im Parlament. Und mit Stefan Kölliker auch im Regierungsrat.
Was haben Sie selbst am 9. Januar dieses Jahres prognostiziert? Sie schrieben in diesem Gästebuch (an mich gerichtet) wortwörtlich: „Mit Stephan Kölliker wollen Sie in den Regierungsrat? ... Ich wusste ja schon, dass es für Mitte-Links ein leichtes Spiel wird, aber gleich so leicht? ... Wahltag ist Zahltag.“ - Das Ergebnis vom 4. Mai 2008: Stephan Kölliker wurde mit einem sehr guten Resultat in die kantonale Exekutive gewählt. Wahltag war "Zahltag".
Rauchverbot und Denunziantentum:
Sie haben schon drei Betriebe "erfolgreich" verzeigt? Was für eine sagenhafte Leistung! – Mit der unsinnigen und unausgereiften St. Galler Antiraucher-Regelung werden bei Menschen wie Ihnen offenbar die niederen Instinkte geweckt. Das ist nicht notwendig. Genau so wenig wie das freiheitsfeindliche Gesetz an sich.
Mit einem freundlichen Gruss,
Roland Rino Büchel |
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| Heinrich W. - 30.10.2008 15.54 |
Sehr geehrter Herr Buechel
Ihre Website ist sehr interessant gestaltet. Ich klicke oefters auf diese Rubrik "Kontakt, Fragen". Die Schlagfertigkeit und der Schalk in den Antworten scheint mir nicht ganz politiklike. Waere es nicht gut für Sie, einen Blog einzurichten. Damit wuerde diese Site noch mehr animiert. |
| Antwort - 30.10.2008 20.12 |
Sehr geehrter Herr W.
Vielen Dank für Ihren Eintrag und das Kompliment. Ob ich einen „Blog“ führen soll? Das ist mir schon von verschiedenen Seiten vorgeschlagen worden. Sogar eine „wissenschaftliche“ Lizenziatsarbeit kam zum Schluss, dass dieses „moderne Instrument“ auf meiner Webseite fehle. Andere Politiker nutzen diese Form der Kommunikation.
Trotzdem habe ich mich entschlossen, vorläufig keinen „Blog“ einzurichten. Um etwas Gutes zu liefern, müsste ich einen beträchtlichen Aufwand betreiben. Die Zeit dafür kann und will ich nicht aufbringen.
Wer in diesem Gästebuch eine Frage stellt, erhält innerhalb nützlicher Frist eine anständige, überlegte Antwort. Das ist seit gut viereinhalb Jahren so und muss weiterhin genügen.
Mit einem freundlichen Gruss,
Roland Rino Büchel
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