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Ihre Frage, Ihr Kommentar, Ihre Kritik:
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| Manfred Kammer - 03.03.2009 08.59 |
Guten Tag Herr Büchel,
Im Leader hab ich gelesen dass Sie St. Galler Kantonsrat und erster Ersatz für den Nationalrat sind.
Was bedeutet das 'Ersatz für den Nationalrat'?
Danke für eine Erklärung.
M. Kammer |
| Antwort - 03.03.2009 12.37 |
Sehr geehrter Herr Kammer
Der Nationalrat hat 200 Mitglieder. Zwölf davon kommen aus dem Kanton St. Gallen. Dank einer gradlinigen Politik hat die SVP im Herbst 2007 fünf dieser zwölf Sitze erkämpft. (Toni Brunner, Jasmin Hutter, Theophil Pfister, Elmar Bigger und Lukas Reimann)
Ein weiterer Grund: Unsere Partei hatte eine sehr solide Liste zusammengestellt. Neben vier Nationalräten standen sieben Kantonsräte und ein Gemeinderat zur Auswahl. Weil die Bürger ihre Liste selbst zusammenstellen dürfen (panaschieren, kumulieren, streichen), ergibt sich eine interne Reihenfolge: Toni Brunner holte klar am meisten Stimmen, gefolgt von Jasmin Hutter.
Wenn einer der fünf SVP-Nationalräte vor den Wahlen vom Herbst 2011 zurücktritt, übernimmt automatisch der am besten platzierte "Nichtgewählte". Weil ich als Sechster mit 39'870 Stimmen einen um 2.9 Prozent grösseren Anteil hatte als Heinz Habegger auf Platz sieben, würde ich den freien Sitz übernehmen. (3.6 Prozent mehr als Platz acht und so weiter, bis 10.8 Prozent mehr als Rang zwölf.)
Das System funktioniert für alle Parteien gleich. So hat zum Beispiel die FDP St. Gallen mit Walter Müller einen einzigen Sitz in Bern. Würde er zurücktreten, so käme dort der Zweitplatzierte zum Zug. Bei der CVP, mit aktuell drei Nationalräten, würde der Viertrangierte übernehmen.
Ich hoffe, dass ich Ihnen das System verständlich machen konnte.
Mit einem freundlichen Gruss.
Roland Rino Büchel |
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| Paul Moser - 27.02.2009 17.17 |
Hoi Roland. Ich möchte dir einfach ein Kompliment machen für deine Kolumne auf ostnews.ch. |
| Antwort - 28.02.2009 06.28 |
Lieber Paul
Vielen Dank. Ich hatte die Kolumne für das Ostschweizer Unternehmermagazin LEADER geschrieben. Sie wurde auch auf "ostnews.ch" aufgeschaltet. Es gab überraschend viele Reaktionen.
Für den nächsten LEADER werde ich mir etwas zum FC St. Gallen einfallen lassen. Ich hoffe, dass Du auch daran Freude haben wirst.
Mit einem besten Gruss,
Roland Rino Büchel |
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| timo - 24.02.2009 11.49 |
Herr Büchel
Es ist erstaunlich, dass sie als bildungsfeindlicher SVP-Politiker in der Kommission für den Neubau der Kantonsschule Heerbrugg sein dürfen. Gibt es eigentlich keine klaren Regeln für den Einsitz in für unsere Zukunft derart entscheidende Gremien? |
| Antwort - 24.02.2009 19.02 |
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Geschätzter „timo“
Sie haben ein interessantes Attribut für mich parat. Bin ich für Sie „bildungsfeindlich“, weil ich Mitglied der vorberatenden Kommissionen zur Pädagogischen Hochschule St. Gallen, zur Hochschule Rapperswil, zum Berufs- und Weiterbildungszentrum Rorschach-Rheintal war? Oder weil ich in der Staatswirtschaftlichen Kommission Mitglied der vierköpfigen „Subkommission Bildungsdepartement“ bin?
Zu Ihrer Frage: Es gibt klare Regeln für die Besetzung der Kommissionen. Die Parteien sind im gleichen Verhältnis vertreten wie im Kantonsrat. Das heisst, dass die SVP in der 15-er-Kommission zur Sanierung und Erweiterung der Kantonsschule Heerbrugg eine Fünferdelegation stellt. (CVP 4, FDP 3, SP 2 und Grüne 1).
Der Sprecher (Leiter) der SVP-Vertretung heisst Roland Rino Büchel. – Ich werde mich stark dafür einsetzen, dass dieses 64.5-Millionen-Projekt realisiert werden kann. Die Entscheide der Kommission und des Kantonsrates sind jedoch nicht endgültig. Weil es um so viel Geld geht, wird das St. Galler Stimmvolk das letzte Wort haben.
Mit einem freundlichen Gruss,
Roland Rino Büchel |
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| Simon Messmer - 08.01.2009 17.19 |
Sehr geehrter Herr Büchel
Wo wir doch so schön beim Thema Militär sind: Für was braucht es Ihrer Meinung nach überhaupt Waffenexporte an Kriegstreibende Staaten(Israel, China die Türkei usw..)?
Gut, Sie sind vielleicht kein Experte auf diesem Gebiet, aber vielleicht liest ja ihr Ratskollege und Bush-Busenfreund Dudli diesen Beitrag und kann mir eine Antwort schreiben. Oder Sie fragen gleich beim nächsten Buurezmorge Ihren Parteifreund und Ober-Militarist Ueli Maurer.
Die SP, Grünen und die EVP sind die einzigen Parteien in ganz Bundesbern, welche sich "neutrale Parteien" nennen dürfen. Alle anderen sind nämlich gegen die GSoA-Initiative "für ein Verbot der Kriegsmaterial-Ausfuhr".
Mit diesem Kriegsmaterial werden Weltweit Menschen abgeschlachtet, warum unternimmt Ueli Maurer nichts dagegen? Warum sind Sie beide sogar gegen die zweite GSoA-Initiative "gegen Schutz vor Waffengewalt", wo doch fast jede Woche Blut in den Schweizer-Haushälten fliesst?
Diese beiden Initiativen kommen durch, Hoffentlich.
Die SVP hat sich von der Neutralität und den Interessen des Schweizer Bürgers längst abgewandt.
Wie schrieb doch Ernst Frei gestern treffend in seinem Leserbrief: "Traugott von Wahlen würde sich Angesichts des Verhaltens Ihrer Partei im Grabe umdrehen."
Ich bin gespannt auf Ihre Antworten und verbleibe mit nachdenklichen Grüssen
Simon Messmer |
| Antwort - 09.01.2009 07.09 |
Sehr geehrter Herr Messmer
Zuerst wünsche ich Ihnen "Ein gutes Neues Jahr".
Sie sind wahrscheinlich der Besucher auf dieser Webseite, der am meisten Einträge macht. Meistens sind es irgendwelche Statements oder Behauptungen. Manchmal auch Werbesprüche für die Jungsozis oder Organisationen wie die "GSoA, Gesellschaft für eine Schweiz ohne Armee".
Sie sind "gespannt" auf meine Antworten. Worauf? Auf Ihre Frage zu den Waffenexporten? Wo ich doch - wie Sie richtig sagen - nun weiss Gott kein Experte in der Sache bin! Oder auf Ihren Kommentar zu CVP-Kantonsrat Sepp Dudli? Ist es nicht besser, ihn selbst zu fragen? Er hat eine eigene Webseite. Oder soll ich für Bundesrat Ueli Maurer antworten, der sein Amt vor ein paar Tagen angetreten hat?
Ihre Forderungen sind vermessen.
Mit einem besten Gruss,
Roland Rino Büchel |
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| Sportsmann - 10.12.2008 20.18 |
seit heute ist die SVP wieder im Bundesrat
Jetzt muss die SVP Verantwortung tragen. Ich denke, das Militärdepartement von Herrn Maurer ist wichtig, aber er muss sich auch um den Sport kümmern. |
| Antwort - 11.12.2008 06.19 |
Lieber Marcel
Vielen Dank für Deinen Eintrag. Der öffentliche Sport ist ein Teil des VBS, welches der neue Bundesrat Ueli Maurer übernehmen wird. Ich bin mir sicher, dass er nicht nur beim Militär und der öffentlichen Sicherheit einen weit besseren Job machen wird als sein Vorgänger.
Ueli Maurer wird ein Sportminister sein, der seine Hauptaufgabe nicht darin sieht, sich zu den "Stars" auf das Bild zu drängen, wenn ein Photograph in der Nähe ist. Nur schon dies wird ihn markant von Herrn Schmid unterscheiden...
Mit Matthias Remund kann er auf einen umsichtigen und fähigen Direktor beim Bundesamt für Sport zählen.
Ich weiss, wovon ich schreibe. Denn Matthias und ich haben in den Neunzigerjahren für das Projekt "Käsesponsoring Schweizer Skinationalmannschaft" zusammengearbeitet. Der Mann versteht sein Metier. Und er kann sich durchsetzen. Beides ist wichtig.
Mit dem Schweizer Sport kommt es schon recht. Im Sport ist es wie überall: Zu viel "Staat" ist ungesund; staatliche Eingriffe hemmen die Entfaltungsmöglichkeiten der Talente.
Mit einem besten Gruss,
Roland Rino Büchel |
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