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Ihre Frage, Ihr Kommentar, Ihre Kritik:
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| FCSGFan - 17.04.2009 16.55 |
Herr Büchel; Wieso schreiben sie das es für "Mama,Papa und zwei Teenager" 340 Franken kosten soll, um ein B-Liga-Spiel im Stadion vom FC St. Gallen anzuschauen? |
| Antwort - 18.04.2009 06.28 |
Geschätzter Fan des FCSG
Die Antwort ist einfach: Weil es so ist! Ein ganz normaler Platz auf der Haupttriüne (die mit dem Rücken zur Autobahn) kostet 80 Franken. Wenn Sie das Ticket an der Tageskasse lösen, werden Ihnen fünf Franken zusätzlich abgenommen. Vergünstigungen für Frauen und Jugendliche gibt es dort keine. Um das Auto einen Match lang in der Tiefgarage abzustellen, müssen Sie weitere 15 Franken hinblättern.
Trotzdem hat der FC St. Gallen im Durchschnitt mehr als 11'000 Zuschauer in der AFG-Arena, zehn Mal mehr als seine Gegner bei ihren B-Liga-Heimspielen und mehr als der Leader FC Zürich in der Axpo Super League.
Es gibt auf dem gesamten europäischen Kontinent nicht einen Boss von einem einzigen Fussballclub, der seine Fans dermassen abzockt wie die Chefs des FCSG. Bei den Einzeleintritten nicht, bei den Saisonabos noch weniger. Auch in der Deutschen Bundesliga und in der italienischen Serie A nicht.
Melden Sie sich bitte, wenn Sie auch nur den kleinsten Hinweis darauf haben, dass diese Aussage nicht stimmt.
Mit einem besten Gruss,
Roland Rino Büchel |
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| Roger - 16.04.2009 08.17 |
Ich habe soeben Ihren Artikel gelesen "FCSG: Machen auch Bratwürste dumm und treu?". Sie haben vollkommen Recht mit diesem Artikel. Das Problem ist, dass das liebe Eintrittsgeld in die Stadion AG fliesst, wo Herr Fröhlich sitzt. Am Anfang der neuen Saison kam das Credo, dass die Eintrittspreise nicht nach unten gehen, auch wenn der FC eine Liga weiter unten spielt, da wir jetzt alle zusammenstehen müssen. Super Credo, wenn man weiss, dass der FCSG vom Eintrittsgeld eine Pauschale bekommt. Darum war der Vorstoss von Herr Oeler schon richtig, aber leider ohne Erfolg. Ich hoffe Sie werden weiterhin solche Artikel schreiben und ab nächster Saison hoffentlich über die AXPO Super League.
Grüsse |
| Antwort - 18.04.2009 06.23 |
Gechätzter Roger
Besten Dank für Ihren Eintrag. Meine Kolumne wurde am 10. April 2009 auf ostnews.ch publiziert. Ich hatte sie ursprünglich für die März-Ausgabe des Unternehmermagazins LEADER gechrieben. Thema des Hefts war der FC St. Gallen und seine unnötig komplizierte Organisationsstruktur.
Es freut mich, dass Ihnen mein kritischer Beitrag gefallen hat. Wenn man etwas gern hat, nimmt man es auch mal etwas genauer unter die Lupe. Ich meinte es nicht todernst, aber den einen oder anderen der vielen für viele Dinge Zuständigen zum Nachdenken bewegen; das war schon meine Absicht. Wenn sie dann auch noch richtig handeln...
Ich hoffe wie Sie und die vielen treuen FCSG-Fans, dass unsere Grünweissen in der nächsen Saison wieder in der obersten Liga mitspielen werden.
Team und Trainer sind in der B-Liga sicher die besten. Sie würden den Aufstieg verdienen.
Mit einem besten Gruss,
Roland Rino Büchel |
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| Fussballer - 10.04.2009 22.05 |
Richtig - Wer wahren Fussball erleben möchte, muss auf die Spielfelder der regionalen Clubs. Ob in Rebstein, Widnau, Diepoldsau, St. Gallen oder wo auch immer. Dort lebt der ehrliche Fussball. In der Konsumtempelarena zu SG-West lebt nur eines die Gier. |
| Antwort - 11.04.2009 19.28 |
Geschaetzter Fussballer
Diese Antwort kommt, wie diejenige an den praezisen Fussball-Kenner des vorherigen Beitrags, aus Mailand. Deshalb die "ae", "oe" und "ue".
Vielen Dank fuer Ihren Eintrag. Auch Sie beziehen sich auf meine Maerz-Kolumne im Unternehmermagazin LEADER oder meinen aehnlichen "Standpunkt" in den Rheintaler Zeitungen vom 4. April 2009.
Ihren Worten habe ich nichts beizufuegen. "Wahren" Fussball gibt es in den unteren Ligen und "wahren" Spitzen- und Unterhaltungsfussball in den grossen Ligen Europas. Aber nicht in der "Dosenbach Challenge League", der Schweizer B-Klasse.
Etwas ist sehr interessant: Ob ich ueber die Politik, den 138-Millionen-Schmiergeld-Skandal beim ehemaligen Sportvermarkter ISL oder andere Themen geschrieben hatte - noch nie erreichten mich so viele Reaktionen: Mails, Anrufe, direkte Gespraeche, Komplimente, Beleidigungen.
Sport weckt Emotionen. So soll es sein.
Mit einem freundlichen Gruss,
Roland Rino Buechel |
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| Salzburg - 10.04.2009 11.02 |
Guten Tag,
Red Bull Salzburg als Traditionsverein zu bezeichnen (siehe Kolumne in LEADER & Ostnews) ist schlicht falsch. Red Bull Salzburg ist ein reines Marketingvehikel von Besitzer Mateschitz.
Der eigentliche Verein aus Salzburg, gegen den auch der FCSG im UI-Cup schon spielen durfte, wurde von seinen Fans neu gegründet und trägte die Tradition ein paar Ligen tiefer weiter (aber mit viel Erfolg).
http://www.austria-salzburg.at/Tod-und-Wiederauferstehung.55.0.html
Besten Dank für die Kenntnisnahme.
Ein Treuer FCSG-Fan :) |
| Antwort - 11.04.2009 19.23 |
Geschaetzte/r "Salzburg"
Vielen Dank für Ihren Beitrag vom Karfreitag. Meine Antwort kommt aus Mailand. Ich war am Nachmittag beim Match Inter - US Palermo. Das sehr gute Spiel der italienischen Serie A endete mit 2 - 2. Dies nach einer begeisternden Aufholjagd der Sizilianer.
Zu Ihrer Anmerkung: Ich gehe mit Ihnen einig. Man kann sich streiten, ob der komplett durchgesponserte oesterreichische Klub als Traditionsverein gelten kann. Seit der Uebernahme durch Red Bull (2005) ist in Salzburg einiges geschehen. Die ehemaligen Trainer Kurt Jara, Lothar Matthaeus und Giovanni Trappatoni sind nicht mehr dort. Von Franz Beckenbauer weiss ich nicht, ob und wie er Dietrich Mateschitz noch beraet.
Die starke Praesenz der Sponsoren ist in Oesterreich ueblich. Die Geldgeber figurieren nicht nur auf den Trikots, auch die Stulpen und die Hosen muessen dafuer herhalten. Und zwar vorne und hinten... Wie kuendigt Red Bull Salzburg seine Spiele offiziell an? Ein Beispiel:
"Runde 30, tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile.
Red Bull Salzburg gegen SV Mattersburg, 18.04.2009 – 18:00 Uhr, Red Bull Arena".
Das ist kein Witz. Doch bei uns kommt es aehnlich. Auch der FC St. Gallen hat seine Heimspiele in der "Dosenbach Challenge League" in der "AFG Arena". Ist das gut oder schlecht? Hier scheiden sich die Geister. Ich denke, dass auch beim Sponsoring "weniger" durchaus "mehr" sein kann.
Mit einem besten Gruss,
Roland Rino Buechel |
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| Peter - 03.04.2009 11.44 |
Geschätzter Herr Büchel
Was sagen Sie zu den ganzem Hick-Hack um die Fischfarm in Oberriet?
Freundliche Grüsse |
| Antwort - 04.04.2009 07.08 |
Geschätzter Peter
Ich habe die Zuchtfabrik nie von innen gesehen. Deshalb kann ich dazu nicht viel sagen. Es reden sowieso zu viele, die nicht wissen können, was sich dort abspielt. Klar ist einzig, dass Oberriet in den Schlagzeilen der nationalen Medien steht. Auch die deutsche Boulevardzeitung Bild soll gross über die Firma von Hans Raab berichtet haben.
Die Journalisten von Radio, TV und Zeitungen haben also Hochkonjunktur. Und die Anwälte bekommen Juristenfutter.
Ein Bericht vom Tages Anzeiger hat gut hundert Kommentare mit knapp hundert verschiedenen Meinungen provoziert. Da macht es keinen Sinn, dass ich auch noch meinen Senf dazu gebe.
Mit einem besten Gruss,
Roland Rino Büchel |
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