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Ihre Frage, Ihr Kommentar, Ihre Kritik:
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| Justitia - 31.05.2009 12.29 |
Es freut mich sehr, dass Kantonsrat Hans Frei deine Aussagen zu Frau Oehry in der Zeitung gründlich korrigiert hat. |
| Antwort - 01.06.2009 06.41 |
Geschätzte Justitia
Sie beziehen sich wohl auf den vorgestrigen Leserbrief von Kantonsrat Hans Frei. Die einzige Korrektur, die ich in der Rheintalischen Volkszeitung gesehen habe:
Er hat die Präsidentin des FC Basel umgetauft. Richtig heisst sie Gisela (Gigi) Oeri. Er nennt sie "Oehry". Sie tun es ihm gleich.
Mit freundlichen Grüssen
Roland Rino Büchel |
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| Hager, St. Gallen - 31.05.2009 08.23 |
Sehr geehrter Herr Büchel
Ich bin sehr wohl mit ihnen einig, dass sie sich dagegen einsetzen, Frau Oeri vom FC Basel Gelder aus dem Lotteriefonds zu sprechen. Die vielen Kulturschaffenden in meinem Bekanntenkreis sind gebeutelt von den Absagen, die sie jeweils bei Anträgen erhalten.
Allerdings müssen auch sie zugeben, dass es sich um ein Forum für den Frieden handelt, bei dem gerade die Menschen aus der Ostschweiz von den Erläuterungen hochstehender Vortragender profitieren können. |
| Antwort - 01.06.2009 06.39 |
Sehr geehrte/r Herr oder Frau Hager
Man mag mit Ihnen einverstanden sein, wenn Sie von "hochstehenden Vortragenden" schreiben.
Von deren Vorträgen am Forum "Football for the Community" in Bad Ragaz kann jedoch nur profitieren, wer der Liechtensteiner "Scort Foundation" von Gigi Oeri 550 Franken bezahlt. Ich gehe nicht davon aus, dass viele normale Menschen "wie Sie und ich" diesen Betrag nach Triesen FL überweisen, um sich ein paar Reden anzuhören.
Mit freundlichen Grüssen
Roland Rino Büchel |
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| Thomas - Thema Scort/Gigi Oeri - 29.05.2009 16.13 |
Guten Tag Herr Büchel
Leider geht aus Ihrem Leserbrief absolut nichts hervor, worum es sich bei dieser Stiftung handelt und wofür sich diese einsetzt - folglich geht ein mündiger Leser sich erst mal informieren bevor er ausruft und findet heraus (unter http://www.scort-go-for-it.org/scort_de/), dass es sich bei dieser Organisation um Jugendförderung im Bereich Fussball und so z.B. um den Organisator von U16 Turnieren etc. geht. Wenn Sie dies als "Hobby" von Fr. Oeri sehen, dann denke ich mir, da gibt es schlechtere! Zudem ist "IHR" SVP Alt-Bundesrat im Vorstand des Vereins - was ja sicherstellen sollte, dass sich die Dame nicht an diesem Geld bereichert!
Ausserdem, völlig daneben finde ich Ihre Bemerkungen zum Vermögen von Fr. Oeri (das geschätzte Vermögen der Hoffmann/Oeri Familie soll ca. 16-17 Milliarden Fr. betragen - was aber nicht heisst, dass es "ihr" Vermögen ist und schon gar nicht in bar). Die AFG Arena kostete nach offiziellen Angaben rund 340 Millionen Fr. - dies ergäben rund 50 AFG-Arenas. Somit weiss ich jetzt nicht so recht, wie Ihre geografischen Kenntnisse zu beurteilen sind. Und dass die Dame eimal in den Pool gehüpft ist, muss diese sich von "einfach gestrickten" Leuten vermutlich noch auf dem Friedhof anhören. Irgendwie tönt dies fast ein bisschen nach Neid der Besitzlosen... |
| Antwort - 29.05.2009 23.48 |
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Geschätzter Thomas
Sie äussern sich zu meiner Absicht, in der kommenden einen Beitrag aus dem St. Galler Lotteriefonds zu streichen. Dabei verbeissen Sie sich in Detailaussagen.
Zum Grundsätzlichen: Es geht um 120'000 Franken, die eine Foundation (Stiftung) aus dem Liechtenstein beantragt hat. FC Basel-Präsidentin Gigi Oeri ist die Präsidentin der Gesellschaft. Der St. Galler Kantonsrat entscheidet, ob die "Scort Foundation" die Mittel erhalten wird oder nicht.
Als „einfach Gestrickter“ bin ich Ihnen dankbar für die Lektion. Ich nehme diese gerne entgegen. – Trotzdem macht es Sinn, wenn Sie Geschriebenes genauer lesen, bevor Sie es jeweils kommentieren.
Wer meine Webseite besucht, soll sich auf die aufgeführten Fakten verlassen können. Deshalb erlaube ich mir, Ihre „offiziellen Angaben“ zur AFG-Arena zu korrigieren: Die Baukosten für das St. Galler Stadion betrugen 69.2 Millionen Franken, Büros und Logen eingeschlossen. Das ist gut ein Fünftel von Ihrer Fantasiezahl.
Die Familie Hofmann/Oeri könnte nur schon mit ihrem ausgewiesenen Vermögen etwa 240 dieser Stadien hinstellen lassen. - Ich hoffe, dass Sie mit dieser Rechnung einverstanden sind.
Dagegen zweifeln Sie offenbar an meinen Geographie-Kenntnissen. Geht es dabei um mein Distanzgefühl? Die St. Galler AFG-Arena und das Basler St. Jakob Park liegen in Luftlinie wohl weniger als 120 km auseinander. (Ich bin mir jedoch sicher, dass Sie mir eine ganz genaue Zahl liefern können.)
Ich schrieb: „Die Familie könnte über die ganze Strecke von St. Gallen bis nach Basel Fussballstadien wie die AFG-Arena bauen lassen.“ Für Sie ist das nicht so.
Auch hier fällt es einem „einfach Gestrickten“ wie mir schwer, Sie zu verstehen. Warum? Geht man davon aus, dass ein mittelgrosser moderner Fussballtempel mit Spielfeld, Tribünen, Aufgängen, Sicherheitszonen, etc. in der Länge etwa 500 Meter Platz benötigt, so können Sie zwischen Basel und St. Gallen etwa 240 Stadien bauen. Eines nach dem andern.
Zu Ihrem „Wissen“ über die Verwendung der verlangten 120'000 Franken: Es genügt nicht, zwei, drei Klicks auf eine Webseite zu machen, um Dinge von Grund auf zu verstehen. Da sind wir uns hoffentlich einig. Auch wenn der "Google-Klick" Ihre bevorzugte Art der "Recherche" zu sein scheint. Es würde den Rahmen dieser Antwort sprengen, wenn ich Ihnen das Ganze erklärte. Kommen Sie doch am kommenden Dienstag in den Kantonsrat. Dort werden Sie mehr erfahren.
Die Verhandlungen sind öffentlich. Sie werden dort meiner Argumentation zuhören können und vor Ort zur Kenntnis nehmen, ob die Kantonsräte der verschiedenen Parteien meiner Argumentation (und derjenigen der Finanzkommission) oder derjenigen von Regierungsrätin Kathrin Hilber folgen.
Auch ich bin gespannt auf das Ergebnis.
Mit einem freundlichen Gruss,
Roland Rino Büchel |
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| Victoria - 27.05.2009 20.17 |
Hoi Roli
Hatte heute morgen schon einen Puls von 180 beim Lesen deines Artikels! Und zwar wegen dem Inhalt. Fast die Galle ist mir hochgekommen…ich muss meine wütenden Gedanken noch etwas ordnen. Im ersten Moment wollte ich gerade einen Leserbrief aufsetzen. Diese Madame Hilber und ihre Kulturmillionen gehen mir schon länger gründlich auf den S..., äh Keks. Ich sehe jedoch den Zusammenhang noch nicht zwischen der Oeri-Story und Frau Regierungsrätin Hilber. |
| Antwort - 28.05.2009 06.57 |
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Liebe Victoria
Wie sieht der Zusammenhang aus? Ganz einfach. Die St. Galler Regierungsrätin Kathrin Hilber ist die „Herrin über den Lotteriefonds“.
Sie arbeitet mit ihren Mitarbeitern den Vorschlag für die Verwendung der Beiträge aus. Die geplanten Auszahlungen werden in der Finanzkommission des Kantonsrates behandelt und kommen dann zwei Mal im Jahr vor den Gesamtrat.
Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Liechtensteiner „Scort Foundation“ von Gigi Oeri die verlangten 120'000 Franken nicht bekommt. Dann bleibt das Geld vorläufig im Fonds und kann für Gescheiteres als für die Unterstützung einer Basler Milliardärin verwendet werden.
Mit einem besten Gruss,
Roland Rino Büchel |
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| Alfred B. (Heerbrugg) - 27.05.2009 12.24 |
Also diese Gigi Oeri find ich schon etwas der Höhepunkt!
(Bzw. SP-Regierungsrätin Kathrin Hilber - 'arbeiten die zusammen'?!)
Woher nimmt diese ungeheuere reiche Frau überhaupt den Mut (Oder einfach die unverfrorene Frechheit!) noch Geld vom Staat anzunehmen??
Ist es realistisch dass der Kantonsrat diesen Antrag bodigt?
Das Geld könnte viel besser für kulturelle Aktivitäten verwendet werden - es gibt sicher genügend Organisationen die überhaupt kein Geld haben aber wesentlich mehr tun für das Rheintal z.b. als diese Milliardärin! |
| Antwort - 27.05.2009 19.13 |
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Sehr geehrter Herr B.
Sie beziehen sich wahrscheinlich auf meinen heutigen Standpunkt im „Rheintaler“.
Viele Wege führen nach Rom. Und sehr viele (teils verschlungene) Pfade führen an den Tropf des Lotteriefonds.
Offenbar hat Gigi Oeri, die Präsidentin des FC Basel und der Liechtensteiner Stiftung „Scort“ einen der vielen möglichen Wege beschritten. Ich werde mich am kommenden Dienstag im Kantonsrat dafür einsetzen, dass die 120'000 Franken nicht an den Oeri-Fonds ausbezahlt werden.
Es ist gut, dass sich der Kantonsrat mit den Lotteriefondsbeiträgen intensiver und präziser befasst als auch schon. Ich kam vor etwas mehr als fünf Jahren neu ins St. Galler Parlament. Da war es noch üblich, alles durchzuwinken, was von Regierung und Verwaltung kam.
Mit einem freundlichen Gruss,
Roiand Rino Büchel
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