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FREIHEITLICH UND LIBERAL - 31.07.2009 15.41

Sie Möchtegernnationalrat sind also ein Gegner vom Fussballturnier und vom International Forum on Sport and for the Comunity, das die Präsidentin des FC Basel, Frau Gigi Oeri, in die Ostschweiz gebracht hat. Wer nur ein kleines bisschen im Internet recherchiert, sieht schon bald, dass sie von ihrem SVP-Bundesrat und Sportminister Ueli Maurer hoffentlich gerügt werden, wo er doch selbst einer der illustren Politiker ist, der als Redner am Forum in Bad Ragaz auftritt. (für jedermann einsehbar auf der offiziellen Webseite des Kantons St. Gallen, unter: https://www.ratsinfo.sg.ch/t/kantonsrat.geschaeftdetail.html?geschaeftid=C472E70E-DEFD-48CF-A5D6-E99A00069937&ziel=1)
Auf Seite 10 der Botschaft der Regierung zu den Lotteriefondsbeiträgen vom 25. April ist auch vermerkt, dass sogar UNO-Generalsekretär Kofi Annan dem Kanton SG als Sprecher die Ehre erweist.

Antwort - 01.08.2009 07.19

Geschätzter Kommentator

Aus Ihren "Recherchen" kommt richtig heraus, dass die Veranstalter vom pompös benamsten "International Swiss U16 Cup" offensichtlich versuchten, den St. Galler Kantonsrat zu täuschen. 

Als es darum ging, den gemeinnützigen Lotteriefonds zu melken, kokettierte die Oeri-Stiftung auch mit der Teilnahme von Sportminister Ueli Maurer und derjenigen eines ehemaligen UNO-Generalsekretärs an einem Forum im Umfeld des Turniers. Trotzdem entschied der St. Galler Kantonsrat im Juni, die Mittel nicht zu sprechen. Nur nebenbei: Kofi Annan hielt in Bad Ragaz keinen Vortrag, Ueli Maurer war auch nicht dort.

Ausser einem Vertreter Liechtensteins war kein "illustrer Politiker" am Forum. Nur der eine oder andere Ehemalige, dem der Fünfsternkomfort immer noch behagt. Vor allem dann, wenn andere die Kosten für Qualitätsfutter und Luxusübernachtung übernehmen.

Ich wünsche Ihnen etwas mehr Präzision in Ihren künftigen "Recherchen".

Roland Rino Büchel

R. Wullschleger - 15.07.2009 17.04

Ich gebe zu, dass auch ich es als unverhältmässig anschaute, wie sie sich im juni im Kantonsrat gegen einen Lotteriefondsbeitrag an die Scort Stiftung von Frau Gigi Oeri wendeten.
Seit ich aber heute am Radio hörte und im St. Galler Tagblatt las, dass die Präsidentin des FC Basels zum Spiel nach St. Gallen ganz alleine und nur mit ihrem Privatpiloten mit einem 20-Millionen-Privatjet angeflogen kam, weiss ich, dass sich Frau Oeri sehr unverhätnismässig und extrem umweltbelastend verhält.
Ich danke ihnen im nachhinein, dass sie sich dafür eingesetzt haben, dass die Frau nicht 120'000 Franken aus dem St. Galler Lotteriefond bekommen hat. Die soll das Flugbenzin für ihren fliegenden Rolls Royce mit einem FC-Basel-Logo auf der Heckflosse gefälligst selbst bezahlen.

Antwort - 16.07.2009 07.02

Sehr geehrte Frau Wullschleger

Ich war gestern beim Freundschaftsspiel des FC St. Gallen gegen Liverpool und am Sonntag bei dem (weit interessanteren) Match gegen den FC Basel. Die "AFG Arena" meldete beide Male "ausverkauft".

Schon am Sonntag hiess es, dass sich Frau Oeri in ihrem Privatjet, einer Bombardier "Challenger", nach Altenrhein hatte fliegen lassen.

Die Präsidentin des FC Basel hat die für sie sinnvollste und standesgemässe Transportmöglichkeit gewählt. Andere kamen mit dem Zug, dem Auto, dem Bus, dem Velo oder zu Fuss.

Ich denke nicht, dass es Sinn macht, zwischen den Transportmitteln von Gigi Oeri und einem (nicht gesprochenen) Beitrag aus dem St. Galler Lotteriefonds einen Zusammenhang zu konstruieren.

Der Hund liegt woanders begraben: Eine Auszahlung (in Form einer sechsstelligen Summe) an ihre Scort Foundation Triesen FL hätte nicht den Reglementen entsprochen. Zudem hat der St. Galler Regierungsrat die Kantonsräte ungenügend über das Geschäft informiert. Deshalb setzte ich mich in der St. Galler "Pfalz" dagegen ein. Das Ganze hat mit Frau Oeri persönlich nichts zu tun.


Mit freundlichen Grüssen
Roland Rino Büchel

markus, oberriet - 10.07.2009 15.51

hoi roland - unrecht hat herr messmer mit seiner frage von gestern trotz allem nicht. ich bin mit dir einverstanden, dass parlamentarier für volle 4 jahre gewählt sind und auch, dass die 5 st. galler vertreter eine hervorragende svp-politik machen. trotzdem ist es doch normal, dass der erste ersatz sich bereit hält für bern und einspringt, wenn es soweit ist. - gruss markus

Antwort - 11.07.2009 05.56

Lieber Markus

Vielen Dank für Deinen Eintrag. 

Ich bin mit Dir voll und ganz einverstanden, dass die St. Galler SVP durch seine fünf aktuellen Nationalräte in Bern sehr gut vertreten wird.

zu mir selbst: Selbstverständlich ist es richtig und wichtig, dass der "erste Ersatz für den Nationalrat" sich bereithält. Das heisst jedoch nicht, dass man so handeln muss, wie Herr Messmer es in seinem vorherigen Eintrag suggeriert.

Mit einem besten Gruss,
Roland Rino Büchel

Simon Messmer - 09.07.2009 13.41

Sehr geehrter Herr Büchel

Suchen Sie sich schon eine Zweitwohnung in Bern? Oder warten Sie noch die Geburt von Jasmin Hutters Kind ab? Gratuliere schon mal für alle Fälle.

Gruss S.M.

Antwort - 09.07.2009 18.47

Sehr geehrter Herr Messmer

Es ist nett, wieder einmal vom fleissigsten Kommentar-Verfasser zu hören. Sind Sie noch Jungsozialist, oder ist aus Ihnen in der Zwischenzeit ein ausgewachsener SPler geworden?

Es freut mich, dass Sie Jasmin zur bevorstehenden Geburt ihres Kindes gratulieren. Hoffentlich meinen Sie es ernst.

In Ihrer Frage geht es um den Umstand, dass Nationalrätin Jasmin Hutter in "anderen Umständen" ist. Als intensiver Beobachter der SVP ist Ihnen wohl nicht entgangen, dass Jasmin nur den Rücktritt als Vizepräsidentin der SVP angekündigt hat. Von einem Rücktritt aus dem Nationalrat war nicht die Rede.

Es ist richtig, dass ich als "erster Ersatz" bei einem Ausscheiden von einem der fünf St. Galler SVP-Nationalräte nachrücken würde. Doch wie Jasmin Hutter sind Toni Brunner, Theophil Pfister, Elmar Bigger und Lukas Reimann für vier Jahre gewählt. Demnach erübrigt sich eine Antwort auf Ihre Frage.

Mit einem freundlichen Gruss,
Roland Rino Büchel

Paul aus Widnau - 22.06.2009 15.40

Hopp Roli
Wenn man die heutigen Zeitungen liest und die Bilder darin anschaut, scheint klar, wie die Rollen in der Rheintaler Politik verteilt sind: Die junge CVP-Frau Patricia Mattle sagt im St. Galler Tagblatt und an der nationalen CVP-Versammlung, dass Urs Schwaller Bundesrat werden müsse. Kantonsrat Oskar Gächter, in Anzug und Krawatte, schüttelt Bundesrat Ueli Maurer die Hände. Dagegen sehen Roland Rino Büchel und Herbert Huser mit ihren offenen Hemden aus wie Bauern. Willst du nicht mehr für dein Image tun, um in der Politik voranzukommen?
Aus dem "Viscosedorf" grüsst Pauli

Antwort - 22.06.2009 21.53

Lieber Paul

Vielen Dank für Deinen Eintrag. In der Politik ist es wie im Leben - jeder macht das, was er am besten kann: Die CVP kümmert sich um ihre Macht und deren Ausbau. Und in der SVP arbeiten die meisten hart.

Herbert Huser organisierte die nationale Delegiertenversammlung (in der Schöntalhalle von Altstätten) zusammen mit seiner Frau Gabriela und Nationalrätin Jasmin Hutter. Sie erledigten einen hervorragenden Job.

Es brauchte gut drei Dutzend Helfer, um den Anlass auf die Beine zu stellen. All diese Personen haben sich nicht in Anzug und Krawatte gestürzt, sondern beide Ärmel hochgekrempelt und gearbeitet.

Jemand hat gesagt, "der Büchel" sähe auf dem Bild im Rheintaler aus wie ein begossener Pudel. Der Eindruck täuscht nicht wirklich. Bevor das Bild mit SVP-Generalsekretärin Silvia Bär und SVP-Kantonalpräsident Toni Thoma geknipst wurde, hatte ich draussen ein paar Wegweiser aufgestellt. Am Samstag Morgen goss es zeitweise wie aus Kübeln. Ergo...

Mit einem besten Gruss,
Roland Rino Büchel

 
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