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Fred Saxer - 14.10.2009 15.20

Werter Herr Büchel
Ich finde ihre Antworten auf die Kommentare lesenswert und manchmal amüsant. Offenbar sind sie vom St. Galler Tagblatt einmal zum Kopf des Tages gemacht worden, wie ich aus dem vorvorherigen Eintrag in diesem Forum gelesen habe. - Heute wurde diese Ehre dem soeben zurückgetretenen Skistar Hermann Meier zuteil. / Mich interessiert vor allem, wie gut sie den Olympiasieger und dutzendfachen Weltcupsieger kannten, da sie ja in den Neunzigerjahren für das Käseanzugssponsoring zuständig waren. Gab es damals viel Kontakt zwischen den Schweizer und den Austria-Skiassen? - Gruss von einem grossen Skifan

Antwort - 14.10.2009 22.06

Sehr geehrter Herr Saxer

Hermann Meier war ein herausragender Athlet. Wie alle Top-Leute hat er seinen "Charakter". Und das ist gut so.

Sie wollen wissen, wie gut ich ihn "kannte". Wann "kennt" man eine Person, wann "kenne" ich jemanden? Es ist für mich immer schwer, diese Frage zu beantworten.

Sagen wir es einmal so: Hermann Meier und Roland Rino Büchel sind sich bekannt. Ich war am 21. und am 23. Februar 1997 in Garmisch-Partenkirchen mit dabei als im Skiweltcup aufstieg wie ein Komet am Himmel. Beim ersten Super-G wurde er hinter Gesamtweltcupsieger Luc Alphand Zweiter. Zwei Tage nachher trocknete er die gesamte Konkurrenz ab. Lasse Kjus und Kristian Ghedina standen neben ihm auf dem Podest.

Andere österreichische Skifahrer "kenne" ich jedoch besser. Olympiasieger und Weltmeister Patrick Ortlieb, Weltmeister Hannes Trinkl, Vize-Olympiasieger Hans Knauss und der heutige TV-Star Armin Assinger (ORF-Millionenshow) waren regelmässige Gäste in unseren Swiss-Chalets an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen.

Am Vorabend der WM-Abfahrt von 1996 in der spanischen Sierra Nevada feierten Ortlieb und Trinkl bei Fondue, ein paar Gläschen Wein und mehr als einem "Stamperl" Kirsch. Wir hatten es sehr lustig... Am nächsten Tag war Patrick Weltmeister und Hannes holte Bronze.

Sie sehen; es gibt verschiedene Wege zum Erfolg. Im Sport, im Leben und in der Politik.

Mit einem besten Gruss,
Roland Rino Büchel

\ - 09.10.2009 11.59

Sehr geehrter Herr Büchel

Ja, ich bin auch froh, dass wir uns betr. Journalisten relativ einig sind. Diese haben ja auch nicht den besten Ruf - wie Politiker halt eben auch. Letztere versprechen vor den Wahlen viel und danach ... Ja, dann müssen Sie \"leider\" die Steuern erhöhen. Bei uns ich CH nicht so krass wie in DE oder USA. Jetzt hat Obama den Friedensnobellpreis bekommen, toll aber die Staatsverschuldung ist gigantisch, natürlich nicht seine Schuld sondern Altlasten oder gierige Bänker und andere Faktoren.

Ich möchte mich vorerst verabschieden. Es hat mir Spass gemacht. Sie sind zumindest kommunikativ ein guter Politiker, das andere kann ich zu wenig beurteilen. Ich kenne Sie nicht persönlich und wähle grundsätzlich eher weniger SVP-Linie aber trotzdem wünsche ich eine erfolgreiche Zeit in Bern.

N.B. Wenns wider Erwarten nicht klappt: der Gemeindepräsidentensessel in Eichberg wäre noch zu haben *lol*.

mfg
\"Ueli Wächter\"

Antwort - 09.10.2009 14.04

Sehr geehrter "Herr Wächter"

Fast schon schade, dass Sie sich wieder verabschieden... Dass US-Präsident Barack Obama heute mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden ist, habe ich soeben am Radio gehört. Der Mann ist noch kein Jahr im Amt. Er hat seinen Staat (und damit dessen Bürger) mit Schulden belastet wie nie jemand zuvor.

Obamas freigiebiges Verhalten fördert keinen Frieden. Im Gegenteil. Es birgt einen enormen Zündstoff in sich. Keine Ahnung, weshalb dies mit dem wohl angesehensten Preis, der überhaupt vergeben wird, belohnt werden soll.

Er hat die Auszeichnung für seine "ausserordentlichen Bemühungen" erhalten. Ich dachte immer, dass sie für "ausserordentliche Leistungen" stünde. Schade, dass die Verleihung der Nobelpreise immer mehr zu einem "Kasperlitheater" zu verkommen scheint.

Mit einem besten Gruss,
Roland Rino Büchel

Stolzi - 08.10.2009 16.44

Jetzt sind sie ein bisschen in den Medien noch bevor sie als Nationalrat irgend etwas geleistet haben. Sie müssen sich gar nichts darauf einbilden dass sie im St. Galler Tagblatt zum KOPF DES TAGES ernannt worden sind. Wenn ich feststelle dass in den letzten Tagen Leute wie Fräulein Michell Hunziker, der Griechen-Sozi-Präsident Papandreu, Busenstar Brigitt Bardot oder der völlig erfolglose Verschütteten-Sucher-Chef auf Indonesien diese *Ehre* hatten dann müssen sie auf ihren billigen Titel nicht stolz sein.

Antwort - 08.10.2009 19.37

Sehr geehrte/r "Stolzi"

Sie scheinen sich über einen Artikel im "St. Galler Tagblatt" vom 16. September (über mich) und einige andere Artikel aufzuregen. Gefällt Ihnen die Arbeit der Journalisten nicht? Oder liegt es an den portraitierten Personen?

Ich gehe davon aus, dass die von Ihnen erwähnten Damen Michelle Hunziker und Brigitte Bardot sowie Griechenlands neu gewählter Ministerpräsident Giorgos Andrea Papandreou nicht wissen, dass sie vom "Tagblatt" zum "Kopf des Tages" auserkoren worden sind.

Ganz sicher habe ich im Nationalrat noch nicht "irgend etwas geleistet". Wie auch? Ich bin noch gar nicht im Amt. Folglich liegen Sie mit Ihrem Einführungssatz zu hundert Prozent richtig.

Mit einem freundlichen Gruss,
Roland Rino Büchel

Ueli Wächter - 08.10.2009 12.08

Sehr geehrter Herr Büchel

Vielen Dank für Ihre Stellungnahme. Persönlich sind mir nicht unsympathisch, ich mag sogar Menschen mit Ecken und Kanten. Auch mit einer gültige E-Mail-Adresse könnte ich anonym bleiben. Und einen Journalisten zu fragen ist doch \"Gugus\", der würde doch höchstens behaupten, dass er das so geschrieben habe, wie es war oder es nicht mehr weiss. Ich wünsche Ihnen viel Glück und bedenken Sie auch, dass Sie nicht dank Schulternklopfern und Jasagern wachsen sondern durch kritische Leute und Journalisten, sofern sie nicht unter die Gürtellinie gehen. Gruss!

Antwort - 08.10.2009 19.39

Sehr geehrter "Herr Wächter"

Sie beziehen sich auf Ihren gestrigen Beitrag und meine Antwort.

Wenn ein Journalist über jemanden berichtet und dabei den einen oder anderen Begriff verwendet, ist er in seiner Ausdrucksweise relativ frei. Manchmal ist er etwas "kreativ", manchmal humorvoll, manchmal wohl etwas polemisch. Wenn Sie all das berücksichtigen, nehmen Sie nicht mehr jede Aussage für bare Münze. Man muss als Betroffener auch nicht alles klären oder abklären, sondern lässt es einfach stehen.

Sie schreiben, dass niemand dank Schulterklopfern und Jasagern an Format gewinnt - damit bin ich mehr als nur einverstanden!

Mit einem freundlichen Gruss
Roland Rino Büchel

Hans Baumgartner - 07.10.2009 21.53

Ich habe soeben die Rundschau am Schweizer Fernsehen geschaut. Darin sagen führende Leute der SVP, dass sie sich für einen Verbleib von Jasmin Hutter im Nationalrat stark gemacht hätten. Das würde dann heissen, dass du nicht in den Nationalrat nachrücken könntest.

Antwort - 08.10.2009 07.11

Lieber Hans

Ich habe die "Rundschau" gestern auch gesehen. Selbstverständlich haben sich führende Leute der SVP dafür eingesetzt, dass Jasmin im Parlament bleibe. Das ist logisch. Warum?

Erstens wurde Jasmin 2007 mit einem Glanzresultat für vier Jahre wiedergewählt.
 
Zweitens ist sie seit sechs Jahren eine engagierte, gradlinige Nationalrätin, welche die klare SVP-Linie nicht nur mitträgt sondern auch prägt.
 
Drittens ist sie landesweit bekannt.
 
Viertens ist Jasmin mit 31 Jahren noch jung (und trotzdem politisch schon sehr erfahren).
 
Fünftens ist die Rheintalerin auch als Vizepräsidentin der SVP Schweiz sehr fleissig und erfolgreich.


Diese Liste könnte problemlos ergänzt werden. Trotzdem hat sich Jasmin Hutter entschieden, nach der Geburt Ihres Kindes zurückzutreten. 

Nachfolger wird der St. Galler SVP-Kandidat, welcher im September 2007 hinter den fünf gewählten Nationalräten am meisten Wählerstimmen erhalten hatte. Das ist - zum Beispiel - bei der CVP genau gleich. Jene Partei hat drei St. Galler Nationalräte (Lucrezia Meier-Schatz, Jakob Büchler, Thomas Müller). Bei einem Rücktritt käme dort die Nummer vier auf der Liste zum Zug. 

Die FDP hat mit Walter Müller noch einen Vertreter im Nationalratssaal, die Grünen haben mit Yvonne Gilli eine Nationalrätin. Bei einem Rücktritt würde dort jeweils der Zweitplatzierte der letzen Wahlen "nachrutschen". 

Mit einem freundlichen Gruss
Roland Rino Büchel

 
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