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Klaus Hofer - 06.11.2009 16.12

Wenn wir schon bei der "Unter17-WM" sind wie in ihrer Antwort vom 5. November: was sagen denn sie dazu dass Radio und Zeitungen melden das der nigerische Captain schon 25jährig ist?

Antwort - 07.11.2009 06.43

Sehr geehrter Herr Hofer

Ich kenne den "Fall Fortune Chukwudi" nicht genauer. Doch es ist so, dass bei afrikanischen Spielern die tatsächlichen Geburtsdaten vielfach nicht mit den Angaben im Pass übereinstimmen. Das kann verschiedene Gründe haben.

Häufig wissen die Menschen schlicht nicht, wann sie auf die Welt gekommen sind. Register, wie wir sie hier kennen, existieren vielerorts schlicht nicht. Natürlich wird auch häufig betrogen. Und gelogen, bis die Balken krachen. Das kann man an Junioren-Weltmeisterschaften immer wieder feststellen.

Mit einem besten Gruss,
Roland Rino Büchel

Alexander - 04.11.2009 22.24

Hallo Roland
Hast Du das heutige Spiel von der U17-FussballWM in Nigeria auch gesehen? Es war super wie die Schweiz die Deutschen abgetrocknet hat. Das 4 zu 3 war hoch verdient. Hast du mit dieser Weltmeisterschaft eigentlich auch etwas zu tun?

Antwort - 05.11.2009 06.21

Lieber Alexander

Ja, ich habe das Spiel in Teilen gesehen. Es war der vierte Schweizer Sieg in Folge. Vorher hatte unser Team Mexiko, Japan und Brasilien geschlagen. Im Viertelfinal geht es am Sonntag gegen Italien.

Ich bin bei der FIFA U-17-Weltmeisterschaft Nigeria 2009 nicht involviert. An einer Weltmeisterschaft der Junioren war ich als Zuständiger für die Umsetzung des Marketings letztmals in der Karibik tätig - an der FIFA U-17 World Championship Trinidad and Tobago.

Von den damaligen Teilnehmern kennt man heute den Spanier Fernando Torres, den Argentinier Carlos Tevez und den Brasilianer Diego am besten. Liverpool-Star Torres war der herausragende Spieler an der EURO 08. Tevez hat in diesem Sommer von Manchester United zu Manchester City gewechselt. Und der ehemalige Bremer Publikumsliebling Diego ist seit dieser Saison Spielmacher bei Juventus Turin.

Es gibt jedoch sehr viele Spieler, die bei Junioren-Turnieren glänzen und dann trotzdem in irgend einer unterklassigen Liga versinken. Das hängt auch damit zusammen, dass Leute aus ihrem Umfeld den Sinn für die Realität verlieren. Schade zwar, aber wohl unvermeidlich.

Mit einem besten Gruss,
Roland Rino Büchel

Simon Messmer - 25.10.2009 23.17

Sehr geehrter Herr Büchel

Das ist übrigens erst mein dritter Beitrag in diesem Jahr in Ihrem Gästebuch.
Wie es aussieht, haben Sie bald Ihr Ziel erreicht und werden als Nationalrat mind. 12 Wochen im Jahr nach Bern fahren. Wünsche schon mal einen guten Start!

Aber eine Frage habe ich noch. Wenn schon immer vom Sparen die Rede ist, werden Sie freiwillig auf Ihr 1.Klasse-GA(wie es allen 246 Parlamentariern von der Bundesverwaltung bezahlt wird) verzichten oder es zumindest selbst berappen? Mich persönlich wurmt es wenn ich sehe wie unsere Volksvertreter in 1. Klasse-Abteils gratis durchs Lande fahren, sogar jene welche nur ein paar Schritte vom Bundeshaus entfernt wohnen!Man sollte diesen werten Damen und Herren mal erklären, dass millionen "normalsterbliche" Bürger ihre ÖV-Fahrten auch selbst bezahlen müssen.

Aber möglicherweise denken Sie da sogar änlich wie ich und renne mit diesem Beitrag offene Türen ein.

Freundliche Grüsse so oder so

Simon Messmer

Antwort - 26.10.2009 06.13

Sehr geehrter Herr Messmer

Ich gehe davon aus, dass Sie diesen Beitrag wegen dem bevorstehenden Rücktritt von Nationalrätin Jasmin Hutter geschrieben haben.

Zur Nachfolge: Wenn jemand in ein Amt gewählt wird und es annimmt, hat er nicht sein "Ziel erreicht". Es ist anders - dann geht es mit der Arbeit richtig los. 

Es ist klar, dass der designierte Nachfolger sich auf die wichtigen Geschäfte im Nationalrat vorbereitet. Spesenreglemente gehören nicht zu den elementaren Dingen. Ich weiss nicht, wie die Spesen "in Bern" geregelt sind und werde mich dann damit befassen, wenn es Zeit dafür ist.

Grundsätzlich bin ich aber froh, dass Sie als Jungsozialist zu den öffentlichen Finanzen Sorge tragen wollen.

Mit einem freundlichen Gruss
Roland Rino Büchel

Jürg Padrutt - 19.10.2009 18.33

Geschätzter Herr Büchel. Der letztjährige Coach von Superstar Bode Miller, Fritz Züger, plant für die SVP für die Grossratswahlen 2010 in Graubünden anzutreten. Sie wissen, dass Züger für die Skifahrer ein Erfolgsgarant ist. Er hat vorletztes Jahr nicht nur Miller zum Weltcupsieg verholfen sondern in den neunziger Jahren das gnadenlos erfolgreiche Quartett Mike von Grünigen, Paul Accola, Urs Kälin und Steve Locher von Riesenslalomsieg zu Riesenslalomsieg geführt.
Haben sie immer noch Kontakt mit Fritz Züger, oder haben sie ihn gar in die Partei gelotst?

Antwort - 19.10.2009 21.42

Sehr geehrter Herr Padrutt

Ja, Fritz Züger beabsichtigt, in die Politik einzusteigen. Er hat mich am Mittag angerufen und gesagt, dass heute in der "Bündner Zeitung" recht umfangreich darüber berichtet wurde. Die Zeitung schrieb, Fritz würde den Schritt wohl wagen.

Zu Ihrer Frage: Ja, ich stand mit Fritz auch während der letzten Jahre regelmässig in Kontakt. Als wir von 1992 bis 1999 zusammenarbeiteten, habe ich ihn als hervorragenden Motivator und ganz einfach als "guten Typ" kennengelernt. Es würde mich sehr freuen, wenn er den Schritt in die Politik wagen würde.

Quereinsteiger von Qualität sind für das politische Geschäft eine wertvolle Bereicherung. Diese können sowohl von der Wirtschaft als auch aus der Wissenschaft oder dem Sport kommen.

Mit einem freundlichen Gruss ins Bündnerische,
Roland Rino Büchel

Ueli Wächter - 16.10.2009 13.05

Soweit sind wir nun schon \"dank\" der SVP!

Mit Erstaunen habe ich von einer europaweiten Umfrage gelesen, wo Frauen die schönsten Männer anderer Länder küren. Die Schweizerinnen fanden Schweden als die Schönsten und Franzosen und Dänen am wenigsten. Gleichzeitig wurde publik, dass in Portugal und Dänemark die Schweizer Männer im Schönheitsranking an den letzten Stellen stehen. Das müsste doch zu denken geben. Ich glaube auch nicht, dass das objektiv ist sonder im Sinne von \"Grand-Prix Eurovision de la Chanson\". Sie wissen ja, wie die Schweizer abschneiden. Wir sind nich \"wüster\" als Männer andere Länder aber wir haben keine Freunde mir in Europa auser dem schwulen Westerwelle. Toll und das verdanken wir der SVP und ihrer Abschotterstrategie sowie den dubiosen und menschenverachtenden Plakaten. Danke, dank der SVP können wir uns bald nirgends mehr im Ausland als Schweizer zu erkennen geben. Nur zu dumm, dass unser hochdeutsch problemlos als schweizer hochdeutsch identifiziert wird, so geschehen in DE und AT!

Gruss: ich finde z.B. Toni Brunner auch nicht so schön, hahaha). Wir sind am Ende! La Suisse n\'existe pas pour les Europiennes!

Antwort - 19.10.2009 06.12

Sehr geehrter "Herr Wächter"

Seit einiger Zeit melden Sie sich regelmässig als anonymer Kommentator in diesem Forum. Ich bin immer auf Sie eingegangen. Sie werden verstehen, dass ich mich dieses Mal kurz fasse.

Sie scheinen Äusserlichkeiten und Umfragen eine grosse Bedeutung beizumessen. Sind diese beiden Dinge wirklich so entscheidend für unser Sein und unser Handeln?

Wie wäre es, wenn Sie beim nächsten Mal in Deutschland oder in Österreich zeigen, dass Sie - wenigstens innerlich (und das zählt!) - ein "schöner" Mensch sind. Ich glaube nicht, dass das Verleumden der eigenen Herkunft ein gutes Rezept dafür ist. Es bringt auch nichts, wenn Sie sich für andere Menschen oder Gruppierungen "fremdschämen". 

Mit einem freundlichen Gruss,
Roland Rino Büchel

 
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