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Norbert Bösch - 23.12.2009 17.52

Guten Abend Roland. Ja, es ist schon schauderlich was in unserem Land abgeht. Ich würde ein sehr gutes Nachtessen mit Dir wetten, dass Eure Volksinitative zur Ausschaffung nicht vor's Volk kommen wird. Warum ? Die linken Politiker (Grün, GLP, SP und CVP) fürchten nun das Volk, weil es am 29. November einen Denkzettel verpasst hat, welcher zu Denken geben sollte. Sollte die Initiative nicht vor Volk kommen dann wird die SVP im Jahre 2011 40 Prozent stimmen machen. Ich werde dann Eure Partei unterstützen wo ich nur kann, denn ihr wisst wo der Schu drückt nur das Linke Pack würgt Euch immer ab. Aber, es kommt wie es kommen muss; 29. November lässt grüssen. Wünsche schöne Weihnachten verbunden mit den besten Grüssen Norbert

Antwort - 24.12.2009 06.41

Lieber Norbert

Zuerst ein Kompliment: Im Gegensatz zu anderen, die sich in ihrer Wortwahl vertun und verschätzen, trittst Du in diesem Gästebuch nicht anonym auf. 

Ich verstehe nicht, weshalb Du von einem "linken Pack" schreibst. Es ist nicht lange her; da hast Du auf der Liste der Rheintaler Grünen für den Kantonsrat kandidiert. Und - wenn ich mich nicht täusche - ein ganz anständiges Resultat erreicht.

Ist das alles Schnee von gestern? So wie Aussagen im Stil von

"Heil Dir Helvetia ab solchen Politikern wie Du, Schlüer, Mörgeli, Maurer!! Ich schäme mich immer wieder ob Euch hirnlosen Typen wenn ich im EU-Raum unterwegs bin. Hoffentlich wirst Du nicht mehr in den Kantonsrat gewählt!!"

Solche Sätze gehörten zum Sanfteren, das ich von Dir lesen konnte. Doch, Schwamm drüber und zurück zu Deinem gestrigen Eintrag.

Du machst Vorhersagen für die eidgenössischen Wahlen von 2011. Prognosen haben mich nie interessiert. Wichtig ist nur eines: Jeder einzelne Parlamentarier muss hart und konsequent arbeiten. So, dass er jede einzelne Stimme verdient, die er von den Wählern erhält. Wenn das für die SVP zu einem guten Wahlergebnis führt, ist es eine gute Sache.

Wahlspekulationen von Kaffeesatzlesern oder hoch bezahlten Polit-Prognostikern bringen nichts. Sie können lustig sein (bei den Kaffeesatzlesern) oder ein millionenteurer Humbug (wie beim Prognose-Institut von Claude Longchamp).

Soll ich Dir dazu etwas sagen? Die einzige Vorhersage, die mich im Moment interessiert, ist diejenige über das Wetter. Mit weissen Weihnachten wird es bei uns leider nichts. Im Rheintal drückt wieder einmal der Föhn.

Mit einem besinnlichen Weihnachtsgruss,
Roland Rino Büchel

moritz.hasler oberriet - 21.12.2009 09.35

herzliche gratulation zur wahl in den Nationalrat
gruss moritz

Antwort - 21.12.2009 12.27

Lieber Moritz

Vielen Dank für Deinen Eintrag und die Gratulation. Mit dem Mandat ist es noch nicht ganz so weit. Jasmin Hutter ist jetzt Mutter. Deshalb wird sie wie angekündigt aus dem Nationalrat zurücktreten. Die Vereidigung der Neumitglieder findet jeweils während der Session statt. Die nächste Parlaments-Sitzung ist im kommenden März.

Wie gewohnt wird der vakante Sitz nach einem Rücktritt an den "ersten Ersatz" gehen. Weil mir die St. Gallerinnen und St. Galler vor zwei Jahren genau 39'870 Stimmen gaben, nehme ich diese Position ein. Dadurch verbleibt der einzige Rheintaler Nationalrats-Sitz bei unserer Partei.

Mit einem besten Gruss,
Roland

(N)iceman forever - 18.12.2009 15.51

Hallo Herr NR Büchel

Wie sehen Sie das mit dem Zeitungskrieg? Ist es nicht erstaunlich, dass man heute aus dem Blick lesen konnte (inkl. Foto), dass Jasmin Hutter am 15.12.09 Mutter wurde. Auch im Gratis-Blatt aus Berneck dassselbe. Nur die Volkszeitung aus Altstätten wusste wohl nichts. Ist das die Retourkutsche dafür, dass diese Zeitung eher der CVP nahesteht? Schade, denn wenigstens bei so einem freudigen Ereignis hätte man mal den Parteienkrieg beiseite legen können. Ist halt schon deprimierend, dass Gächter gegen Ritter den kürzern zieht, wie so oft bei den SVP-Leuten. Auch das Fussvolk lässt sich zunehmend von der SVP in die Irre führen!

Gruss Niceman

Antwort - 21.12.2009 06.23

Geschätzter "Niceman"

Ich verstehe nicht, was Sie mit "NR Büchel" meinen. Etwa, dass ich Nichtraucher bin? Dafür müssen Sie mich nicht mit dem Titel "NR" beehren... Falls Sie darauf anspielen, dass ich als Nachfolger von Jasmin Hutter in den Nationalrat nachrücken werde, so sind sie noch etwas früh: Die Vereidigung findet im März 2010 statt.

Da ich in den letzten Tagen nicht in der Gegend war und keine Zeitungen zu Gesicht bekam, werde ich aus Ihrem Beitrag nicht wirklich schlau. Mit "Gächter gegen Ritter" meinen Sie wohl zwei Rheintaler Kantonsräte. Wenn Sie den beiden Herren etwas mitteilen wollen, macht es Sinn, sie direkt zu kontaktieren, anstatt dies (anonym) in meinem Gästebuch zu tun.

Mit einem besten Gruss,
Roland Rino Büchel

Schwanger - 13.12.2009 14.58

Ha, ha, ha. Der Sonntagsblick kann noch lange schreiben, dass sie bereit gewesen wären in Bern anzufangen. Da Frau Hutter ihr Kind noch nicht bekommen hat, sind sie halt politisch am Däumchen drehen. Ich bin um jeden Tag froh wo sie nicht in Bern sind.

Antwort - 13.12.2009 21.17

Sehr geehrte/r/s "Schwanger"

Sie sind "um jeden Tag froh", an dem ich nicht in Bern bin. Warum das so ist, geht aus Ihrem Beitrag nicht hervor.

Wenn Marcel Odermatt vom SonntagsBlick schreibt, dass ich (zum Beispiel für die letzte Woche der letzten Session in diesem Jahr) für "Bern" bereit gewesen wäre, so ist das grundsätzlich richtig. Doch ein Nachrücken noch in diesem Jahr war eher eine theoretische Option. Warum?

Jasmin Hutter hat immer klargemacht, dass sie nach der Geburt ihres Kindes zurücktreten werde. Es ist davon auszugehen, dass sie in den nächsten Tagen Mutter wird. In der Folge wird sie das Rücktritts-Schreiben nach Bern schicken.

Als erster Ersatz werde ich deshalb auf den ersten März in das eidgenössische Parlament nachrücken. Sie können also noch während gut zweieinhalb Monaten "um jeden Tag froh" sein.

Mit freundlichen Grüssen,
Roland Rino Büchel

Karin - 08.12.2009 08.18

Hallo Rino Büchel, was braucht es eigentlich noch, bis unsere Damen Bundesrätinnen endlich begreifen, dass das Schweizer Volk in Sachen Minarett definitiv entschieden hat? Was Frau Widmer-Schlumpf in den letzen Tagen in Brüssel und Frau Calmy-Rey an der OSZE-Konferenz in Athen geleistet haben, ist unmöglich. Wie sie sich für das *dumme* Volk entschuldigt haben und sich von den SchweizerInnen provoziert fühlen. Wenn sie mit dem Volk nicht zufrieden sind, sollen sie doch zurücktreten.
Und haben sie gesehen, was der Leiter der St. Galler Integrationsbehörde gemacht hat?, er hat den Moslems noch am Abstimmungssonntag hier in Wil mit einer Adventskerze kondoliert. Und solche Beamte bezahlen wir mit unseren Steuern.

Antwort - 08.12.2009 12.19

Geschätzte Karin

Sie stellen zwei Fragen. Wie lange es noch dauern werde, bis die "Bundesrätinnen endlich begreifen" würden. Und ob ich vom Verhalten von Beda Meier, dem Leiter der St. Galler Integrationsstelle, Kenntnis habe.

Frage eins richten Sie wohl am besten direkt an Frau Widmer-Schlumpf und an Frau Calmy-Rey. Ich denke, dass Sie Bundesrat Leuenberger ebenfalls mit einer Kopie versehen sollten... Er ist offenbar ganz dezidiert der Ansicht, dass das Volk nicht in der Lage sei, Fragen wie die zum Minarettverbot "richtig" zu beantworten.

Das Verhalten des Leiters der St. Galler Integrationsstelle, Beda Meier, wurde von der SVP-Fraktion letzte Woche im Kantonsrat thematisiert. Regierungsrätin Kathrin Hilber legte mittels einer Email-Korrespondenz zwischen Meier und einem Journalisten dar, dass ihr Untergebener den Muslimen in Wil nach der Minarett-Abstimmung nicht "kondoliert" habe.

Gemäss Hilbers Auskunft im Kantonsrats-Saal hat Journalist "tob" in der Zeitung 20 Minuten einen Stuss zusammengeschrieben. Beda Meier werde seine Position in einem kommenden Interview im gleichen Blatt darlegen können.

Mit einem besten Gruss,
Roland Rino Büchel

 
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