| Büchel und die Rheintaler zur Abwahl von Bundesrat Blocher |
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13. Dezember 2007 |
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Erschienen in: TSI - Televisione della Svizzera Italiana
Nach der Abwahl von Bundesrat Blocher kam das Tessiner Fernsehen extra in die "SVP-Hochburg" Rheintal. Was sagten die Rheintalerinnen und Rheintaler? Ein interessanter Beitrag, den Sie hier sehen können:
Übersetzung:
Kommentar von Lidia De Bernardi (TSI-Journalistin):
„Auch die SVP-Parteispitze im Rheintal ist enttäuscht von dem, was sich in dieser Woche im Parlament abgespielt hat. Für die Parteibasis ist das eine Ungerechtigkeit. Die Unzufriedenheit war gestern in Oberriet spürbar.“
Roland Rino Büchel:
„Ich denke, dass die Menschen enttäuscht sind. Vor allem die Leute, die nicht Mitglied von einer Partei sind. All jene, welche an die Demokratie in diesem Land glauben. Ich habe mit einigen Bürgern gesprochen. Sie fühlen sich verschaukelt. Denn sie können nicht verstehen, warum es so gekommen ist. Es ist auch nicht zu verstehen.“
Lidia De Bernardi:
„Das ist genau das Gefühl, welches die Menschen auch in diesem Restaurant (Kreuz Oberriet) ausgedrückt haben. Ihre Meinung ist, dass Bundesrat Blocher teuer dafür bezahlt hat, dass er klar und deutlich sagte, was er denkt.“
Die Kernaussagen von sechs Oberrieterinnen und Oberrietern:
“Es ist schade, einfach nur schade.“
“Er ist einfach super. Jetzt wo er nicht mehr in der Regierung ist, könnte alles schwieriger werden.“
“Ich weiss nicht, was sich die Gegner dabei gedacht haben. Ginge es nach mir: Es würde noch mindestens zwei Blocher mehr brauchen im Bundesrat.“
“Christoph Blocher ist ein fähiger Mann, der den Problemen auf den Grund geht. Er sagt klar, was Sache ist. Das gefällt nicht jedem.“
„Herr Blocher war ein sehr kompetenter Bundesrat.“
“Nun wird die SVP halt in die Opposition gehen. Herr Blocher wird weiterhin sehr präsent sein. Und wenn er nicht mehr in den Bundesrat eingebunden ist, geht es vielleicht noch besser. Wer weiss?“
Kommentar von Frau De Bernardi:
„Die Leute im Rheintal sind wütend und enttäuscht. Es war ihr klarer Wille, Herrn Blocher in der Regierung zu haben. Für viele Menschen bedeutet das, was sich abgespielt hat, eine Ungerechtigkeit. Doch das Geschehene könnte die Partei für die verschiedenen anstehenden Wahlen noch weiter stärken.“
Kommentar im Studio (Gianni Gaggini, TSI-Journalist):
„Es ist ganz klar. Die Bevölkerung hat Herrn Blocher und seine Politik unterstützt. Die CVP hat ihm die rechtmässige Wahl verweigert. … Für Politbeobachter ist es eindeutig. Das war ein Fehler. Es war eine Abrechnung aller anderen Parteien. Alle gegen die SVP. Das war das Motto.“
Ueli Maurer, Präsident SVP:
„Es ist eine politische Abwahl. Herr Blocher hat unsere Politik und unser Land hervorragend vertreten. … Die Linken und die CVP haben die Parlamentswahlen zum Plebiszit für oder gegen Blocher gemacht. Das Resultat war klar. Nun haben die anderen Parteien sich sogar mit einem Kommunisten (Zisyadis) zusammengetan, um Herrn Blocher abzuwählen.“ |
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| SVP-Nomination: Wir wollen die stärkste Kraft im Rheintal werden |
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10. Dezember 2007 |
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Erschienen in: Rheintalische Volkszeitung
Au/SG
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«Wir wollen die stärkste Kraft im Rheintal werden»
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10.12.2007 Hans Fehr
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Es war eine gute Idee, die offizielle Nominationsversammlung für die kommenden Kantonsratswahlen mit einer Klausfeier zu verbinden. Der Aufmarsch war überraschend gross und nur mühsam fanden alle einen Sitzplatz.
Nomination der Kandidaten
Eigentlich wollte die SVP Rheintal, so Herbert Huser als Präsident, eine volle «17er-Liste» präsentieren, doch im letzten Moment zog ein Kandidat aus Widnau seine Zustimmung zurück. Die SVP Rheinal will eine volle Liste und ermächtigte die Geschäftsleitung, für die leere Linie eine Kandidatin oder einen Kandidaten nachzunominieren, vornehmlich aus Widnau, damit möglichst alle Gemeinden auf der Liste erscheinen.
Peter Weder aus Widnau hat aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt erklärt und kandidiert nicht mehr am 16. März 2008. Die weiteren sechs Kandidaten stellen sich erneut der Wahl für den Kantonsrat. Es sind dies Roland Rino Büchel, Oberriet, Marcel Dietsche, Kriessern, Oskar Gächter, Berneck, Philipp Hangartner, Altstätten, Dieter Spinner, Berneck, und Thomas Zünd, Kriessern. Neu bewerben sich für ein Mandat im Kantonsrat, in alphabetischer Reihe aufgelistet: Carmen Bruss-Schmidheiny, Diepoldsau; Harry Büchel, Rheineck; Peter Eggenberger, Rüthi; Walter Freund, Eichberg; Benno Hasler, Altstätten; Herbert Huser, Altstätten; Hansruedi Köppel, Au-Heerbrugg; Karin Messmer-Thurnheer, St. Margrethen; Karin Sieber-Amacker, Balgach, und Philipp Sinz, Altstätten.
Nach einer kurzen persönlichen Vorstellung wurden alle in globo und einstimmig als Vorschläge genehmigt und als Kandidatinnen und Kandidaten für die kommenden Kantonsratswahlen nominiert.
Weitere Informationen
Herbert Huser blickte zurück auf das intensive und erfolgreiche Jahr 2007. Bereits jetzt sei, so Huser, auf die Neujahrsbegrüssung vom 18. Januar 2008 bei Nüesch Weine in Balgach, auf die Parteigründung am 8. Februar 2008 in St. Margrethen und die Regierungsratswahlen hingewiesen (Nomination an der kant. DV vom 9. Januar 2008). In der Allgemeinen Umfrage regte ein Mitglied die Kantonsräte und Kandidaten an, sich für einen steuerfreien Abzug bei den AHV-Renten einzusetzen.
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| Von Büchel bis Zünd: SVP Rheintal nominiert für den Kantonsrat |
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8. Dezember 2007 |
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Erschienen in: Der Rheintaler
Auftakt mit Zahnlücke
Die Rheintaler SVP startet mit einer leeren Listen-Zeile in den Kantonsrats-Wahlkampf
Au. In letzter Minute hat die Nummer 17 auf der Kantonsrats-Liste der strahlenden Nationalrats-Wahlsiegerin abgesagt. Die unschöne Lücke soll vom Vorstand mit einer Nachnomination gefüllt werden. Die SVP-Kantonsrats-Liste ist breit und bunt.
René Schneider
Etwa 60 Mitglieder erschienen gestern Abend zum Klaushock der Rheintaler SVP in der Hütte der Ortsgemeinde Au im Oberfahr. Zu Beginn nominierten die Mitglieder drei Frauen und 13 Männer als Kandidierende in den Kantonsratswahlen. Die sechs bisherigen Kantonsräte belegen die ersten sechs Listenplätze .
Wähleranteil 43 Prozent
Herbert Huser, Präsident der Kreispartei Rheintal der SVP, entschuldigte die aus beruflichen Gründen abwesenden Kandidaten Marcel Dietsche und Philippe Sinz. Höhepunkt des aus SVP-Sicht sehr erfolgreichen Jahres das Resultat der Nationalratswahlen: Die Rheintaler SVP erzielte einen Wähleranteil von 43 Prozent, sechs Prozent mehr als bei den Wahlen von 2004. Das Rheintal ist der stärkste SVP-Wahlkreis im Kanton St. Gallen.
Erstmals hat sich die SVP dieses Jahr an der Rheintal-Messe Rhema beteiligt und eine symbolische Volkswahl des Bundesrates durchgeführt. 1800 Besucher und Besucherinnen haben mitgemacht, und nebenbei ergaben sich fast 3000 Unterschriften für zwei Volksinitiativen. Weitere Höhepunkte im Parteijahr der Rheintaler SVP waren der Besuch der Bundeshausfraktion in Altstätten und die Hochzeit von Nationalrätin Jasmin Hutter.
16 Namen
Nominiert sind: Roland Büchel, Sportmanager, Oberriet; Marcel Dietsche, Polizeibeamter, Kriessern; Oskar Gächter, Grenzwacht-Offizier, Berneck; Philipp Hangartner, Treuhänder, Altstätten; Dieter Spinner, Kaufmann, Berneck; Thomas Zünd, Unternehmer, Kriessern; Carmen Bruss-Schmidheiny, Sekretärin, Diepoldsau; Harry Büchel, Key Account Manager, Rheineck; Peter Eggenberger, Klimatechniker, Rüthi; Walter Freund, Landwirt, Eichberg; Benno Hasler, Landwirt, Altstätten; Herbert Huser, Architekt, Altstätten; Hansruedi Köppel, Werkstattchef, Au; Karin Messmer-Thurnheer, Kaufmännische Angestellte/Familienfrau, St. Margrethen; Karin Sieber-Amacker, Familienfrau/Geschäftsführerin, Balgach; Philippe Sinz, Ermittlungsleiter, Altstätten. |
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| Toni Brunner bleibt Nationalrat, kann Roland Rino Büchel bald nachrücken? |
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26. November 2007 |
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Erschienen in: Der Rheintaler
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| Rheintaler waren für Toni Brunner (und Roland Rino Büchel) |
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26. November 2007 |
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Erschienen in: Rheintalische Volkszeitung


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